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Kiten in Kalpitiya

Es ist wie nach Hause zu kommen. Dort wo wir vor 2,5 Wochen schon zwei Tage verbracht haben naemlich in der Dolphin Lodge in Kalpitiya zieht es uns zurueck. Wir hatten naemlich Hunger bekommen, Appetit was neues auszuprobieren und zum Abschluss unserer Rundreise haben wir uns einen Kitesurfkurs an diesem feinen Flecken Erde gegoennt. Aber der Reihe nach. Wir haben Marc, Kitesurflehrer und Hotelinhaber, in Kalpitiya kennengelernt und Nummern ausgetauscht. Der Gedanke einen Kurs zu machen reifte dann im Laufe unserer Reise. Der Kontakt zu Marc stand, die Windvorhersage stimmte nicht fuer Negombo. Also brechen wir wieder nach Kalpitiya auf. Das freundliche Personal vor allem Kingsley & Uncle begruessen uns herzlich als wir ankommen. Kurz in die Badeklamotten geworfen und schon setzen wir ueber die Lagune zur Sandbank ueber. Erst mal muessen wir Vokabeln lernen. Der Windbereich mit der größten Zugkraft heißt also Powerzone, die Außenkanten des Flugschirms Tips, die Steuerstange Bar, die Notbremse wiederum Quick Release. Die stabile Schlaufe, die den Flugschirm am Trapez hält, dem Oberkörpergurt des Fahrers, heisst Chicken Loop, hat aber …

Hortons Plains

Der Wecker klingelt, es ist richtig kalt im Zimmer und der Blick aufs Handy sagt 4.55 Uhr. Frueh? Ja, aber wir wollen was erleben, also geht’s auch frueh los. Fuenf Minuten spaeter kloppt es an der Tuer, uns werden frisch gebruehter Tee und zwei Lunch Pakete gereicht. Herrlich, der Tee ist genau richtig. Akila wartet schon auf uns und durch die Dunkelheit fahren wir Richtung Nationalpark Hortons Plains. Langsam beginnt die Daemmerung und als wir um 6.28 Uhr die ersten sind, die den Nationalpark betreten, lugt am Horizont schon langsam die Sonne hervor. Im Zwiebelprinzip haben wir alles ueberneinander gezogen, zwei T-Shirts, ein Pulli und eine Softshelljacke. Knapp ueber null Grad sind es als wir die Wanderung starten. Das hohe Gras ist voll mit Rauhreif und wir vergraben die Haende tief in den Taschen. Wir wollen heute eine weitere Seite der Insel erkunden, die Horton Plains. Hohes Gras, zerzauste Baeume und die leicht huegelige Hochebene charakterisieren dieses Naturreservat. Viele Tiere sehen wir aber nicht, ein grosser Sambarhirsch steht vor uns, flieht aber sogleich ins Unterholz, …

Nuwara Eliya

Durch die laermende City von Kandy kaempfen wir uns am fruehen Morgen und freuen uns als wir die drittgroesste Stadt hinter uns haben. Auf dem Programm steht die Reise ins Hochland, Kilometer fuer Kilometer veraendert sich die Landschaft und bald ersetzen Tee, Kiefern und schliesslich auch Gemueseplantagen die Reisfelder und die Palmen. Es wird auch deutlich kuehler auf dem Weg zur hoechstgelegenen Stadt der Insel Nuwara Eliya (1.800m). Zahlreiche Teeplantagen ueberziehen wie gruene Teppiche die Huegel, wirklich sehr gruen und schoen anzusehen. Die Briten haben hier einst die Teepflanze eingefuehrt und kultiviert als die Kaffeepflanzen durch zahlreiche Insekten nicht mehr produktiv wuchs.Auf dem Weg nach Nuwara Eliya stoppen wir bei den Ramboda Falls und besichtigen dann die auf 1.500m hochgelegene Labookellie Tea Estate Factory von Mackwoods, welche 1841 gegruendet wurde. Rund um uns nur Teeplantagen, das inspiriert, also geniessen wir erst mal eine Kanne des frischgebruehten Warmgetraenks, natuerlich mit Milch, essen einen Schokokuchen und lassen unsere Augen ueber die gruenen Huegel wandern. Schliesslich wird uns der Herstellungsprozess erklaert und wir besichtigen die Teefabrik. Wir erreichen …

Sportcheck vs Dextro Energy

Morgen steht der Halbmarathon auf dem Programm und ich muss gestehen, daß ich von der Ausrüstung, die einem Sportcheck zur Verfügung stellt ein wenig enttäuscht bin. Neben dem obligatorischen Trikot sowie Zeitchip legen die Jungs einem nur eine Flasche Adelholzener und eine Micro Zuckerriegel bei (neben haufenweisen Werbeprospekten). Beim Tegernsee MTB Marathon vor 3 Wochen war der Veranstalter nicht ganz so sparsam. Aber ich hab seit heute einen neuen Sponsor, Dextro Energy. Genau das ist die Firma, die die legendären Dextro Würfel vertrieben. Die Dextrose-Würfel verdrückte man während der Schulzeit während der Klausuren kiloweise, um die Faulheit während des Lernens zu kompensieren. War nicht so erfolgreich. Jetzt haben die Macher Ihr Sortiment erweitert und positionieren sich neben Isostar und Powerbar. Deren Produkte kenn ich gut, die neuen von Dextro werde ich jetzt die nächsten Wochen während des Sports testen. Eine Grundausstattung wurde mir heute geliefert und ich werd mal morgen mal den Test machen.

Yes, we can

Alles hat ein Ende Heute steht die letzte Etappe auf dem Programm. Wir packen nochmal den Rucksack, pruefen das letzte Mal die Luft in den Reifen und schwingen uns auf den Sattel. Sind wir mal ehrlich, die vorherigen vier Etappen stecken uns schon in den Beinen, die taegliche sportliche Belastung sind wir einfach nicht in dem Ausmass gewoehnt.

Regen, Schmerz und Sonnenschein

Begonnen im Regen, mit Schmerzen unterwegs, aber schönem, warmen Ende „Brennende Waden“, darauf waren wir heute morgen eingestellt, nach der gestrigen Etappe haette es so sein koennen. Aber brennen tuen sie nicht, sie fuehlen sich nur schwerer an die Beine. Wir fuehlen uns noch fit, trotzdem losen wir aus, wer das Geld holt, als wir vom Fruestuecksraum unters Dach muessen. Ich verliere.