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Ein Sommer an der italienischen Adria

Ein bisher unveröffentlichter Text aus 2016: Einige Exemplare habe ich geschenkt bekommen und unzählige Male den Klassiker von Jan Weiler „Maria, ihm schmeckt’s nicht“ gelesen. Vor kurzem dann das herrlich amüsante Buch „In der ersten Reihe sieht man Meer“ von Michael Kobr und Michael Klüpfel gehört. Über Italiener und Deutsche am Strand gibt es also schon herrlich amüsante Publikationen.

Nun liege ich also selber am Strand an der Adria, in Caorle, auf meinen grün-gelb gestreiften Liege unter dem weißen Schatten spendenden Sonnenschirm. Da wo ich ja nie sein wollte. Zeit für einen Faktencheck.

Kilometerweit stehen Strandliegen und Sonnenschirme in Reih und Glied, mal blau weiß, mal grün, mal orangegelb, mal rot. Der Strand ist aufgeteilt in kleine Parzellen, ca. 6 Quadratmeter stehen uns zu, für 2 Liegen und Schirm. Platz oder Anspruch für das Strandtuch dazwischen gibt es nicht, dafür sorgt schon Bademeister Banino Salvatore. Klein, untersetzt, 67 Jahre und stolz auf seine graue Haarpracht auf der Brust. Er sorgt hier im Abschnitt für Recht und Ordnung und weist die Plätze zu. Würde man nicht wissen, dass man in Italien ist, würde man auf die Schweiz oder Deutschland tippen. Auch bei den Preisen. In der ersten Reihe am Meer zahlt man 18,50€ pro Tag, in der letzten Reihe immer noch 14€ pro Tag.

Man lernt sich quasi im Liegen kennen. Schon einen Meter weiter links liegen meine italienischen Nachbarn aus Peruggia, mit den rechts von mir positionierten Deutschen hab ich noch keinen Kontakt aufgenommen. Hinter uns eine Familie mit 14 jähriger Tochter Chiara, die die Boxen Ihres Samsung Galaxy S5 gerne knarzen lässt mit den aktuellen Charts. Vor mir meine liebe Familie. Nebeneinander Liegen konnte Salvatore nicht anbieten, gut dann nehmen wir D8 und E8 hintereinander.

Um 12:30 leert sich der Strand rasch, man geht zum Pranzo, dem Mittagessen gefolgt von einer Mütze Schlaf. Nur die Deutschen haaren aus in der Zeit, wenn die Sonne im Zenit steht. All die Gummitiere wie Krokodile oder Hummer, die Jan Weiler in seinem Roman beschrieb, bleiben artig zurück, dösen im Schatten und bewachen die Plätze, ihr Einsatz wird erst am frühen Nachmittag von Nöten sein, wenn die Luftmatratzen zu Wasser gelassen werden.

Die Mittagspause nutzen auch die vielen internationalen Strandverkäufer aus Marokko, Kenia & Co für eine kurze Pause. Von Ketten, Schmuck und Handtücher über Haarverlängerung und Zöpfe oder Flugdrachen bis hin zur thailändischen Massage, es ist alles im Angebot. Nur kalte Getränke oder Eis sind nicht im Programm. Legal oder illegal, meist wohl geduldet. Es geht freundschaftlich zu, man grüßt sich und der Verkäufer versteht, wenn man was nicht will. Die gefälschten Handtaschen baut einer der Verkäufer in Seelenruhe neben mir auf, allerdings nicht ohne sich regelmäßig in alle Richtungen um zu schauen. Legal sieht anders aus, die Carabinieri bleiben aber außer Sichtweite.

Am lautesten ist der Coco Bello Mann, der sein Coco Bellllloooooooo schon von weitem lautstark ankündigt. Dabei ist er sehr erfolgreich, seine Kokosnuss Stücke und Obstspiesse finden reißenden Absatz.

Coco Bellllloooooooo

Kindheitserinnerungen werden wach, vor 25-30 Jahren war das schon der Held am Strand und ein Stück Kokosnuss war immer das Highlight des Tages. Sein Business floriert erstaunlich gut, vor allem, wenn man die unglaublichen Preise berücksichtigt, 2,50€ für ein kleines Stück Kokosnuss und 5 € für einen kleinen Fruchtspiess – bei einem Einkaufspreis von max. 50 Cent.

Meeresrauschen, ein leichter Wind, die Drachen knistern, Mittagszeit. Ruhe, die ab und an gestört wird, wenn Kampfflugzeuge mehrmals am Tag durch die Luft donnern, über den Strand aufs Wasser der Adria. Damals vor 25 Jahren in den Urlauben in Italien und Frankreich war das schon so, auch in Deutschland durchschnitten Tornados die Luft, aber gefühlt habe ich jahrelang keine Einsätze der Luftwaffe mehr erlebt. Hier gleich mehrere.

Die Hitze drückt, Zeit sich in die sandig braunen Fluten der Adria zu werfen und den kleinen Schwimmponton mit gehisster deutscher und europäischer Flagge zu umrunden. Das Wasser erfrischt, zurück zum Liegestuhl, die Augen fallen zu und ich träume von damals, als ich am Strand ohne Liege lag, viel anders war es nicht.

Die Gabelspiel-Box – Sterneküche für zu Hause

Das Covid-19 uns mal zu Gourmets werden lässt, hätten wir ja nicht gedacht. Wir essen gerne und gut, kochen jeden Tag frisch, nun probiere wir wieder was neues. Die Corona Krise schafft neue Konzepte. Nach dem wir vor zwei Wochen schon die Gourmetbox vom Tian probiert haben, probieren wir heute den Lieferservice des jungen Münchner Restaurants Gabelspiel – Sterne-Küche an unserem heimischen Herd.

Die zwei Köpfe hinter dem Gabelspiel aus Giesing, Florian und Sabrina Berger, haben eine Gourmet-Box kreiert, bei der man für 75 Euro ein komplettes 3-Gänge-Menü bekommt, samt Brot und Butter, um den Appetit anzuregen. Das Menü wechselt wöchentlich, wir haben die letzte Box vor der Wiedereröffnung bestellt, denn ab 25. Mai dürfen Speiserestaurants in München wieder öffnen:

3 Gänge für 2 Personen
Brot und Butter
~
Stundenei
Erbse, Chorizo und Joghurt
~
Rosa gebratenes Flank
Serviettenknödel, Rüben und Jus
~
Sweets
Zitronengras, Mango und Tapioka

Schon bei der Lieferung gibt es genaue Instruktionen, in welcher Packung Vor-, Haupt- und Nachspeise zu finden sind, dazu gibt es eine Speisekarte mit Kochanleitung. Die einzelnen Gerichte sind dabei perfekt vorbereitet, da die Speisen nicht nur dem Gaumen, sondern auch dem Auge gefallen sollen. Die Beilagen sind sogar in Spritzbeutel eingeschweißt, so können wir uns künstlerisch austoben, denn es soll ja nach etwas aussehen, das Drei-Gänge-Menü für daheim. Außer kreativem Geschick braucht es nur noch einen Topf zum Erwärmen der vakuumierten Gerichte. Was genau zu tun ist, steht auf dem beiliegendem Rezept-Zettel.

Wir müssen für die Vorspeise schon an den Herd, Wasser aufstellen, das Stundenei erhitzen, in der Zwischenzeit die Teller anrichten.

Für den Hauptgang brauchen wir neben einem Wasserbad für die Rüben und die Soße auch eine Pfanne, denn das Flanksteak und die Serviettenknödel wollen angebraten werden. 

Was passt zum Sterne-Essen, natürlich ein schöner Wein. Aus unserem Weinkeller wählen wir den Massimago Marone von 2012 und er passt perfekt zu unserem Dinner.

Als Nachspeise wartet ein Mango-Tabiokaragout mit Zitronengras-Panne Cotta mit knusprigen Crumble – also eine angenehme Mischung aus süßen und säuerlichen Geschmacksrichtungen.

Große Portionen können wir nicht erwarten, aber die Essenseinnahme in wohldosierten Dosen macht Spaß, dauert angenehm lange, man wird satt und hat trotzdem nicht das Gefühl, man könne den Heimweg nur noch mit Mühe bewältigen. Ach so, Heimweg gibt es ja keinen mehr. 

Tian zuhause

Die Corona-Krise ermöglicht uns als Eltern neue Möglichkeiten, wir geniessen heute Sterne-Küche daheim. Ohne Babysitter sind abendliche Restaurantbesuche bei uns noch nicht möglich und auch wenn der Babysitter da ist, ist man nie sicher, ob der geplante Abend so klappen kann und die Kids mitspielen? Schon häufiger haben uns die kranken Mäuse den Abend verschieben lassen. Der Besuch eines Sternerestaurants kam daher noch nicht in Frage.

Die Box – alles beschriftet und durchnummeriert

Eine Handvoll Sternerestaurants in München bieten ein Menü für zuhause hat, wir entscheiden uns für das Tian, welches in München und Wien beheimatet ist und jeweils einen Michellin Stern errungen hat. Mit der Menübox aus dem vegetarischen Sternerestaurant erhält man ein 3-Gang-Menü plus Brot und Butter direkt nach Hause (Kostenpunkt 120€).

Unser Menü im Mai besteht aus:

  • Julius Brantner Sauerteigweckerl & aufgeschlagene TIAN Butter
  • Vorspeise: Kohlrabi | Saubohne | Spargel & Nori
  • Hauptgang: Agria Kartoffel | Lauch | Eiszapfen & Liebstöckel
  • Dessert: Buttermilch Panna Cotta | Rhabarber & Erdbeer | Mandelstreusel

Die Kids sind im Bett, ein kalter Wein steht bereit und wir starten in den Abend. Die Gerichte müssen zum Teil nur ein wenig aufgewärmt und zusammengemixt werden. Das geht einfach, die genaue Anleitung liegt in der Box, somit kann nichts mehr schief gehen.

Kochen nach Zahlen

Mit dem Gruß aus der Küche starten wir: das Sauerteigweckerl vom Bäcker Julius Brantner und die hausgemachte, aufgeschlagene Tian-Butter aus geschlagener Rohmilchbutter und Leindotteröl wissen schon sehr zu überzeugen.

Die Vorspeise

Die Vorspeise ist eine hübsche Kombination aus rohem und eingelegtem Spargel, Kohlrabi, feinen Baby-Feldsalat, Goldhirse und Saubohnen sowie Chips aus Tapioca. Die Vinaigrette würde man problemlos auch pur schlürfen. Wir sind zwar gestalterisch nur ein bisschen begabt, wir drapieren das Gemüse so ansprechend wie in einem richtigen Gourmetrestaurant – naja fast zumindest.

Die Hauptspeise „in the making“

Nun wird „gekocht“. Die Hauptspeise – Soufflierte Kartoffelknödel, marinierte und geflämmte Eiszapfen auf einer grünen Creme aus Weißwein, Sellerie, Sahne, Butter, Lauch und Liebstöckel – überrascht durch feine Geschmacksnuancen. Das Zusammenspiel macht’s…

Braun wirds schon mal…

Eiszapfen mußte ich übrigens erstmal googeln, es sind übrigens kleine Rettiche. Und obwohl ja alles im Grunde nur aufgewärmt wird: Es geht nichts an Genuss verloren.

Auch die Panna Cotta mit Rhabarber und Erdbeeren mit leckeren Mandeln und selbstgemachten Streuseln überzeugt rundum. Als Betthupferl gibt es eine schokoladige Praline.

Leckere Panna Cotta

Erst dachten wir, daß die Portionen viel zu gering waren, aber nach dem Menü waren wir satt und selig und nicht überfressen. Yummy…

San Marino

In Europa gibt es nur wenige Länder, die ich noch nicht bereist habe, San Marino war eines davon. Auf unserem Rückweg aus Apulien machen wir in Rimini einen Stopp, von dort ist es keine halbe Stunde in die vermutlich älteste bestehende Republik der Welt.

Die Republik San Marino, italienisch Repubblica di San Marino, trägt den Beiname La Serenissima ‚die Allerdurchlauchteste‘) und die Gründung geht angeblich bis auf das Jahr 301 zurück. Spannend, daß die Republik es in all den Jahrhunderten geschafft hat gegen die Invasoren eigenständig zu bleiben. 

Blick aus Italien auf San Marino

Schon von weiten sieht man die Enklave, die vollständig von Italien umgeben ist, auf dem nahen Hügeln tronen. Wir wollen auf den Felskamm des zum UNESCO-Welterbe gehörenden Monte Titano und die drei Festungen Guaita, Cesta und Montale besuchen. 

Seilbahn

Mit der Seilbahn geht es in wenigen Minuten in die Höhe zum Borgo Maggiore, vor dort wandeln wir durch die engen Gassen und besuchen die Festungen. Das Wetter spielt auch mit, 24 Grad, ein leichter, aber kalter Wind und die Sonne schaut auch regelmäßig hervor.

Zu Mittag geniessen wir eine leckere Piadina, eine der traditionellen Speisen der nahen Emilia-Romagna, bevor wir uns zu Fuss auf den Rückweg zum Auto machen, noch günstig einmal tanken und dann kehren wir zurück nach Rimini und spazieren ausgedehnt am Strand in den Sonnenuntergang. 

oben angekommen

Von den 6 europäischen Zwergstaaten (Andorra, Liechtenstein, Malta, Monaco, San Marino und der Staat Vatikanstadt) fehlen jetzt nur noch Andorra und Malta.

Der Amtssitz mit Staatskarosse Skoda Superb

Gargano

Wir starten durch zum Gargano, ein nördliches Vorgebirge Apuliens an der Ostküste Italiens, der auch als der Sporn des italienischen Stiefels bezeichnet wird und tanken noch mal voll, bevor wir die Halbinsel betreten. Ein schlauer Entschluss, über zehn Cent pro Liter kostet der Treibstoff in Gargano mehr. 

Wir quartieren uns im ehemaligen Fischerdorf Vieste ein, welches auf einer Felsspitze thront und  bekannt für seinen alten typisch mittelalterlich Ortskern ist. Vor den Toren des Stadtzentrumslockt der 3km lange fein goldige Sandstrand von Pizzomunno südlich von Vieste gelegen. Über Booking.com haben wir uns nach Ferienwohnungen und -häusern umgeschaut, vieles ist um die Jahreszeit Anfang Oktober schon nicht mehr verfügbar – einfach bereits winterfest.

Schöne Übersetzung

Eine Ferienwohnung direkt in Strandnähe und mit Meerblick sagte uns zu, ein direkter Anruf beim Besitzer und wir konnten die Zweizimmer-Ferienwohnung für 50 € die Nacht mieten. Wir werden herzlich empfangen und stellen fest, daß die Wohnung zu einer Ferienanlage gehört, aber neben uns gibt es nur noch ein anderes Paar, welches den Spätsommer hier ausklingen läßt. Ruhe pur, aber alles da, sogar nen Spielplatz und ne Waschmaschine. 

Die Besitzer sind sehr freundlich und beschenken uns mit frisch zubereiteter Pizza, frischen selbst angebauten Gemüse und eigenem Olivenöl. Tagsüber verbringen wir die Zeit gerne am Strand, ohne Wind läßt es sich super aushalten, kommt der Wind ist es ein weniger frischer und nur noch 22 Grad warm, aber ideal um unseren Drachen steigen zu lassen.

Ausflüge gehen abends in Zentrum von Vieste, unsere Große erfreut sich an den aufgebauten Karussells, wir an einem Gelato.

Tagsüber erkunden wir gerne auch die Umgebung. Schon vor ca. 30 Jahren berichtete mir meine Schwester vom schönen Fischerdörfchen Peschici, wir sind nur 30 min entfernt, los gehts. Dank unserem Auto klettern wir die Serpentinen elegant zu diesem 100m hohen Kalkfelsen hoch und besuchen das malerische Fischerdorf mit den weiß getünchten Häusern vor dem strahlenden Blau des Mittelmeeres.

In der Mittagshitze gönnen wir uns eine leckere Pasta, einen kleinen Wein und blicken dem Treiben auf der Piazza zu. Ehrlicherweise ist nichts los, wir waren froh überhaupt ein offenes Restaurant gefunden zu haben, die Saison ist schon längst vorbei. Aber die Ruhe tut auch gut.

Was wir uns entlang der Küste des Gargano unbedingt noch anschauen wollen, sind die die klassischen noch aus Holz errichteten Trabucci, Fischfangeinrichtungen – auch Fischergalgen bezeichnet – mit denen von einer Plattform aus ein Netz in die See abgesenkt wurde und passierende Fische durch rasches Hochziehen des Netzes gefangen werden konnten.

Mittlerweile beliebte Ausflugsziele und bekannt für frische Frutti di Mare. Leider ist die Saison auch hier schon vorbei, zu gerne hätten wir frischen Fisch mit Blick aufs Meer genossen. 

Trabucco di Monte Pucci

Castel del Monte

Wir besuchen das nächste UNESCO Weltkulturerbe, das Castel del Monte (ursprünglich castrum Sancta Maria de Monte), eine Burg, die wie eine steinerne Krone auf einem Hügel in 540 Meter Höhe in der westlichen Murge-Hochebene in Apulien thront. 

Das imposante Bauwerk aus der Zeit des Stauferkaisers Friedrich II., der nicht nur Deutscher König, römischer Kaiser, König von Jerusalem war, sondern auch schon als 3-Jähriger in Palermo zum König über Sizilien gekrönt wurde, wurde von 1240 bis um 1250 errichtet, wahrscheinlich aber nie ganz vollendet. 

Von welcher Seite man sich Castel del Monte auch nähert, der mächtige vollkommen systemetrische, achteckige Bau mit einen Kranz von ebenfalls achteckigen Türmen erscheint immer gleich. Wir gehen den offiziellen Weg und sind dankbar, daß wir in der Nebensaison da sind, so können wir bis zum Ende der Strasse fahren und dann elegant parkieren. 

Von außen wirklich imposant und beeindruckend, der Architekt mußte über bemerkenswerte mathematische Kenntnisse verfügt haben. Die Innenräume sind hingegen kahl und kalt, liegt daran, dass die ursprüngliche Marmorverkleidung der Wände und die gesamte Inneneinrichtung im 16. Jahrhundert entfernt wurde. Rätselhaft ist übrigens, daß es im Castel zwar Toiletten und Bäder, aber keine Küche gibt. 

Interessant fanden wir zudem, daß wahrscheinlich jeder von uns, das Castel del Monte schon mal in der Hand hatte, es ziert seit 2001 die italienische 1 Cent Münze. Bewußt war mir das aber nicht. 

Nonna Ida und die Orecchiette

Jetzt wird es kulinarisch, wir lernen heute die Kunst der Pasta Herstellung. Nonna Irma, 75 Jahre alt, bringt uns bei wie die Orecchiette hergestellt werden.

Die Orecchiette sind eine Pasta-Art, die hier aus der Region stammt und ausschaut wie ein Öhrchen. Man nennt sie daher auch Orecchiette pugliesi. Sie sind eigentlich das Symbol der Stadt Bari, werden jedoch in allen Teilen Apuliens verzehrt und sind wie ein Nationalgericht. Die Orecchiette werden aus semola di grano duro (Hartweizengrieß) hergestellt und sind hutförmig, 2 bis 3 Zentimeter im Durchmesser und haben einen verdickten umlaufenden Rand und eine leicht gerunzelte Oberfläche.

Ganz geduldig erklärt uns Nonna Ida, wie der Teig gemixt wird und welche Konsistenz dieser haben muss. Dann wird es kompliziert, nur mit einem Messer erhält die Pasta ihre Form. Die Nonna produziert in atemberaubender Geschwindigkeit die Orecchiette, während wir uns langsam mit der Technik vertraut machen.

Abendessen

Letztendlich ist der Teig verarbeitet, die Pasta gekocht und mit leckeren Sugo (Tomatensauce) sowie allerlei Leckereien wie Oliven in unterschiedlichen Variationen genießen wir ein wunderbares Abendessen. Danke Nonna Ida.

Salento 2/2 (Apulien)

Wir werden bei unserem Besuch in Salento nicht alles besuchen können, dafür kommen wir einfach zu langsam voran, Autobahnen gibt es hier unten nicht mehr und die Landstrassen sind tempobeschränkt. 

Lecce

Selbstverständlich steht die Hauptstadt Lecce auch auf unserem Programm, wir spazieren durch die süsse barocke Altstadt, die auch „Florenz des Rokoko“ oder „Florenz des Südens“ genannt wird. Im Umland von Lecce wird ein weicher Tuffstein abgebaut, der die rasche Ausbreitung des Lecceser Barocks ermöglichte, dessen zahlreiche Bauwerke in der Stadtmitte zu bewundern sind. Wir geniessen apulische Spezialisten und einen Aperitivo mitten in den Gassen als neben uns eine Prozession vorbeizieht. 

Das nächste Highlight wird Ostuni sein, welches etwa acht Kilometer landeinwärts von der Küste der Adria liegt. Der Ortskern liegt auf drei Hügeln mit Blick auf die Olivenhaine vor der Adriaküste auf einer durchschnittlichen Höhe von 223 Metern.

Ostuni
Enge Gassen

Wir wandeln durch die hervorragend erhaltene Altstadt mit ihrem Gewirr von Gassen und Stiegen zwischen den typischen weiß gekalkten Häusern und nehmen in einem kleinen Restaurant auf einer langen Treppe Platz für einen Mittagssnack. Herrlich.

Mittagsessen mit Aussicht

Am nächsten Morgen besuchen wir Alberobello, die Stadt, die vor allem durch ihre Kegelbauten (Trulli) berühmt wurde. Trulli sind alte Hirtenhütten aus Stein, die in dieser Gegend gehäuft entstanden sind. Die Stadt besteht fast nur aus Trulli. Darum gehört der Ort heute auch zum UNESCO-Weltkulturerbe, leider ist aber durch den Touristenansturm viel von seinem ursprünglichen Reiz verloren gegangen. In jedem Trulli kann man Souvenirs und ähnlichen Krempel erwerben. Wir sind ein wenig enttäuscht.

Alberobello und die Trulli

In der Abenddämmerung erreichen wir schliesslich Monopoli, die kleine Stadt an der Adria verzaubert uns. Vielleicht liegt es daran, daß Sonntag ist und neben Touristen viele Einheimische unterwegs sind und ein buntes Treiben in den Gassen ist.

Monopoli

Plötzlich stehen wir unverhofft am alten Hafen, eine italienische Band spielt die bekannten Klassiker und die Stimmung ist aufgeheizt.

Der alte Hafen

Amore organisiert uns doch gleich noch ne kostenlose Bootsfahrt und in der einsetzenden Dunkelheit fahren wir durch den Hafen auf die Adria raus. Sehr romantisch. 

Die Halbinsel Salento verlassen wir schliesslich, stoppen im Puglia Outlet und übernachten schliesslich in Molfetta, einer kleinen Hafenstadt an der Adria. Hier haben wir uns ein kleines süsses Apartment in der Altstadt gebucht, was leider den Nachteil hat, daß man dort nicht parken kann und ich die Taschen meiner Mädels artig in die Wohnung über die steile Treppen tragen darf.

Molfetta Hafen
Aperitivo

Salento 1/2 (Apulien)

Nach unserer ganzen Werkstätten-Odyssee wagen wir an einem Samstag nun doch die Reise nach Apulien, mit dem neuen Citroen C4 Picasso haben wir ein Raumschiff, also viel Platz und damit sollte der Trip doch zu machen sein.

Wir wollen es mal gemächlich angehen, das erste Etappenziel liegt nur vier Stunden entfernt und wir wollen mal schauen wie die Kids die Fahrt im neuen Auto mitmachen. Die Große ist seit wenigen Wochen ohne Windel und meldet sich sich immer regelmäßig, wenn Pipi oder Kaka gemacht werden müssen. Auf den ersten 100km halten wir dann auch gleich dreimal an, bis dann auch endlich das Geschäft erfolgreich durchgeführt werden konnte. Madame war wählerisch bei den Autogrill-Toiletten.

In Camerano, nähe von Ancona, beziehen wir eine Masseria, die auf den Bilder im Internet wunderschön ausschaute, was teilweise ja auch stimmte, nichtsdestotrotz lag Ikea am Horizont in Sichtweite. Eher uncool. In Sirolo halten wir abends am Strand dann die Füße in die Adria und trinken unseren ersten Sundowner. So kann es weitergehen. 

Die nächste Etappe liegt 4,5h entfernt, heute gehts nach Trani. Je weiter wir gen Süden kommen, um so leerer wird die Autobahn und wir cruisen gut voran. Wir sind angenehm überrascht von der süssen kleinen Hafenstadt Trani, geniessen die Atmosphäre sehr, leider unbefriedigend war lediglich, daß wir die Parkscheibe im Auto nicht gefunden und eingestellt hatten und wir daher 26 Euro Strafe zahlen mussten. Die Parkscheibe haben wir dann später gefunden, die klebte oben an der Windschutzscheibe fest. 

Trani

Endlich kommen wir nach Salento, die 100 km lange und 40 km breite Halbinsel im äußersten Südosten Italiens wird oft auch als Absatz des italienischen Stiefels bezeichnet. Hier gehts eher altmodisch und entspannt mediterran zu und fernab vom Massentourismus findet man auf der Halbinsel noch die Ursprünglichkeit des Landes. 

Trani

Von der Adria Seite wechseln wir zum Ionischem Meer. Wir haben uns ein Haus in Strandnähe (5min entfernt) für die nächsten 6 Nächte gemietet. Die Auswahl im Internet war riesengroß, Ende September ist die Saison schon vorbei, aber die meisten Häsuer sind entweder noch unbezahlbar oder nicht schön. Uns war besonders wichtig, daß man abends noch auf einer Terrasse sitzen konnte, wenn die Kids im Bett waren. 

Wir entscheiden uns für Punta Prosciutto, einen unbebauten Naturstrand, welcher im äußersten Nordwesten der Provinz von Lecce liegt und den Ruf einer der schönsten Strände in Italien hat. Das Meer ist glasklar und sauber, die Landschaft unberührt und wild. Es dauert ein wenig bis wir unser Haus gefunden haben, Chiara begrüßt uns herzlich und zeigt uns unser neues Heim. Ein Haus ohne Nachbarn in zweiter Reihe, an einem nahen See gelegen.

Kurz nach unserer Ankunft besuchen wir den wunderschönen Strand, den wir über die Sanddünen, die von der typischen mediterranen Vegetation des Salento bewachsen sind, erreichen. Bei 30 Grad, Sonne und kristallblauen Wasser, was ganz flach abfällt, kommt endlich Urlaubsstimmung auf.

Kaum sind wir zurück am Haus tauchen schon die ersten Freunde auf, Petra und Alex, waren ganz in der Nähe und machen auf ihren Rückweg gen Norden einen Stopp bei uns. Wir grillen lecker und geniessen bei gutem Wein den Sommerabend in Shorts. Schön, daß wir uns wenigstens hier mal treffen, obwohl wir gar nicht weit auseinander wohnen. 

Die nächsten Tage sind mit Strand und Meer belegt. Als dann aber ein kälterer Wind aufkommt und die Temperatur auf frische 23-24 Grad fällt, schauen wir uns Salento ein wenig näher an. Hier am Absatz des italienischen Stiefels zwischen Adria und Ionischem Meer hat sich noch erstaunlich viel Bilderbuchitalien erhalten. Alte Städtchen, entspannte Menschen, gute Weine – und wenig Massentourismus. 

Porto Cesareo

Wir besuchen das nahe Porto Cesareo sowie hübsche Nardò und sind am späten Nachmittag zum Sundowner in Gallipoli, einer Felseninsel, die durch eine Brücke mit der auf dem Festland gelegenen Neustadt verbunden ist.

Gallipoli

Je weiter wir Richtung Süden kommen, desto flacher und weiter wird die Landschaft. Kilometerweit fährt man hier durch Olivenhaine, ohne einer Menschenseele zu begegnen. Gut, daß wir hier nicht mit unserem Golf liegen bleiben. Uralt sind die Olivenbäume im Salento, einige sind über tausend Jahre alt. Ihre Stämme krümmen und winden sich um sich selbst, zeigen die Spuren eines lebenslangen Kampfes gegen Wind und Hitze. Es sind Bäume, vor denen man sich ehrfurchtsvoll verneigen möchte. 

Leider wütet hier seit einigen Jahren eine Krankheit, die ganze  Bäume verdorren lassen. Xylella fastidiosa, auf Deutsch auch Feuerbakterium genannt, ist das gefährliche Bakterium, welches die Bäume befällt. Die Erreger blockieren den Wasser- und Nährstofftransport in der Pflanze und können einen Olivenbaum innerhalb von achtzehn Monaten abtöten. Sehr traurig, wenn man auf der eine Seite eine intakte Plantage und auf der nächsten Seite abgestorbene Prachtbäume sieht.

Anreise mit Hindernissen

Nach einer Woche Familienurlaub in Hafling in Südtirol wollen wir einen kurzen Stop im Veneto machen und die Hochzeit einer lieben Freundin besuchen, bevor wir den Spätsommer in Apulien ausklingen lassen wollen. So der Plan. 

Leider spielt unser 11 Jahre alter VW Golf nicht mit. Als wir vom Haflinger Berg runter nach Meran rollen, leuchtet die Motorleuchte auf. Ein Blick ins Handbuch verrät, man möge bitte umgehend die Werkstatt aufsuchen. Über Freunde von uns lassen wir uns eine Werkstatt in der Nähe empfehlen, die wir dann auch zügig aufsuchen. Leider hat man gerade keine Zeit sich der Sache anzunehmen, als wir dann aber Lucianos Namen erwähnen, wird alles stehen und liegen gelassen und uns die volle Aufmerksamkeit gewidmet. Der Name des alten Dottore öffnet alle Türen. „Si claro, siete amici del dottore Luciano? Perfetto, venite!“ 

1. Werkstatt in Meran

Schnell wird der Diagnose Port ausgelesen und anscheinend läuft die Steuerkette unrund und der Motor meldet das vorsorglich. Der Meister empfiehlt uns die Kette zu wechseln, dafür müsste aber der Motor geöffnet werden und der Aufwand liegt bei 6h, Kosten ca 1.200€. 

Na Bingo, der Golf war vor zwei Monaten im Service und hat den TÜV bravorös bestanden, der Meister meinte sogar der Wagen sei im super Zustand. Nun gut, ist dann so. Leider ist die Werkstatt komplett überlastet, die Kurzstrecke auf den Berg zum Beispiel dürfen wir noch fahren, Langstrecke nicht mehr.

Zwei Kids im Auto, da gehen wir mal kein Risiko ein, ich rufe den ADAC Auslandsnotruf an und werde kompetent verbunden und versorgt. Man nimmt den Vorfall auf und sagt man meldet sich in Kürze und ich könnte die Kinder schon mal zurück ins Ferienhaus bringen. Gerade als wir alten Bauernhaus ankommen, meldet sich der italienische ADAC aus Monza, man hat uns eine freie Werkstatt organisiert und wenn ich selber hinfahre, könnte man sich den Schaden noch heute anschauen. Also lass ich den Golf wieder vom Berg nach Meran rollen und in der Werkstatt wird die Erstdiagnose leider bestätigt. 

2. Werkstatt in Meran

Die Steuerkette ist ein Bauteil des Nockenwellen-Antriebs von Viertaktmotoren und verbindet die Kurbelwelle mit der Nockenwelle. Diese ist leider bei meinem TSI Motor mit 119.000km schon ausgeleiert und droht zu reißen, was bedeuten würde, dass der ganze Motor hinüber wäre.

Nun gibt es zwei Optionen für die Reparatur: a) die kleine Variante mit dem kleinen Ersatzkit oder b) das große Kit, welches aber nicht lieferbar ist. Preislicher Unterschied 600€. Ich entscheide mich mit Rat des Fachmanns für Variante a. Auch hier ist die Werkstatt stark gebucht, aber da wir ja auf eine Hochzeit wollen/müssen, schiebt man ein paar Aufträge und morgen früh kommt unser Auto dran.

Am nächsten Abend folgt dann der positive Anruf und ich kann mein Autowieder in Empfang nehmen. Diagnose alles richtig gemacht, die Spannung der Kette war schon hinüber und wir haben einem kommenden Motorschaden vorgebeugt. Am nächsten Morgen können wir dann zu viert Richtung Süden aufbrechen.

Allerdings überstehen wir erstmal einen Beinahe-Unfall. Mitten auf einer 50er Ausfallstrasse, biegt eine deutsche AUDI-Fahrerin über die Gegenspur auf meine Spur und fährt mir beinahe in die Seite und setzt sich knapp vor uns. Nur eine Vollbremsung mit ABS-Einsatz bringt uns wenige Zentimeter hinter ihrem A4 zum stehen. Die Fahrerin hatte uns und den Verkehr hinter uns einfach nicht wahrgenommen und war einfach in unsere Spur gefahren, als sie uns bemerkte bremste sie scharf, was nur noch zusätzlich die Situation erschwerte. Wild hupend hat sie uns dann bemerkt und begriffen, in welche Gefahr sie sich und uns mit ihrem Manöver gebracht hat. Amore hat ihr dann mal unter Schock richtig die Meinung gegeigt und sie hat sofort ihren Fahrfehler eingesehen und sich mit Tränen in den Augen mehrmals entschuldigt.

Nach drei Stunden Fahrt, der Motor lief wie geschmiert, erreichen wir das Haus der Schwiegereltern und nach dem alle Taschen und Koffer ausgepackt sind, parke ich noch schnell den Wagen um. Bloß was ist das für nen grosser Ölfleck auf den Steinen, wo ich gerade geparkt hatte -etwa von unserem Golf?

Leider bestätigt sich meine Befürchtung, der Wagen tropft ordentlich und der Ölstand ist auf ein Rekordtief gefallen. Meine Laune ist dahin, nicht schon wieder. Also wieder ADAC angerufen und die netten Damen und Herren nehmen meinen Fall auf und 40min später steht der Abschleppwagen vor der Tür. Ich hab jetzt keinen Bock mehr den Wagen einen Meter zu bewegen. Leider kriegen wir abends keine Diagnose mehr und werden dann am nächsten Tag während der wunderschönen Hochzeitsfeier einer lieben Freundin über den Schaden informiert.

Abschlepper mit unserem Golf

Meine Vermutung, dass die erste Werkstatt geschlampt hat und den Wagen nicht richtig zusammen gebaut hat, bestätigt sich nicht. Stattdessen muss wohl „zufällig“ ein Schlauch gerissen sein, aus dem dann Öl austrat, der wiederum andere Bauteile im Motor in Mitleidenschaft gezogen hat, die auch ausgetauscht werden mussten, wie z.B. der Kühler. Super nochmal 900€ weg, dafür ist der Wagen am Dienstag morgen wieder fit. Für die Zeit dazwischen organisiert uns der ADAC kostenfrei einen Fiat 500x, wir bleiben mobil und haben daher viel Zeit um mit den lieben Freunden aus Neuseeland, die gerade im Lande sind, die Zeit zu vertreiben. 

Fiat 500x

Am Dienstag holen Amore und ich dann unser Auto in Mestre ab und geben den Mietwagen zurück. Leider müssen wir kurz drauf feststellen, dass jetzt die Klimaanlage nicht mehr geht. Ich bekomme die Krise, es kann doch nicht sein, dass nach jedem Werkstattbesuch irgendwas anders nicht mehr funktioniert. 

Am Mittwoch in aller Frühe stattet Amore der Werkstatt einen erneuten Besuch ab. Diagnose: anscheinend war ein Kontakt beim Zusammenbauen nicht richtig zusammengesteckt und hatte einen Wackler, Problem behoben. Blöd nur dass wir bei 16 Grad Aussentemperatur keine großen Tests machen können, unsere AC schafft leider nur 16 Grad. Wir vertrauen mal drauf, dass alles funktioniert und bereiten uns drauf vor, dass wir morgen früh Richtung Apulien starten. Hotel haben wir schon mal reserviert.

Am Donnerstag morgen packen wir das Auto, die Kids steigen ein und wir starten endlich unsere Reise. Wir kommen genau einen Kilometer weit. Auf der Höhe des Friedhofs am Ortsausgang blinkt plötzlich die Motorleuchte wieder auf, wir können es kaum glauben. „Verstehen Sie Spaß“ kann es ja nicht sein.

Also drehen wir wieder um und kehren zum Startpunkt zurück, sehr deprimierend. Der italienische ADAC kennt mich schon und die können es kaum glauben, dass wir schon wieder Probleme haben. Ich erkläre unsere Geschichte lang und breit und der ADAC hilft uns erneut problemlos.

Mal wieder abschleppen lassen…

Der bekannte Abschlepper kommt wieder vorbei und wir warten geduldig auf die Diagnose, zwischenzeitlich macht der ADAC der Werkstatt deutlich, dass bitte mit Prio das Problem gelöst wird, schließlich ist das unser dritter Besuch bei der lokalen Werkstatt hier. Man findet angeblich auch schnell die Lösung, ein Bauteil für die Klimaanlage war korrodiert und bedingt durch die Reparatur hat es wohl den Geist aufgegeben, Reparatur kostet wieder 200€. 

Unser neuer Freund

Wir lassen auch das nochmal reparieren und beschließen, dass wir so oder so nach Apulien fahren, nur nicht mehr mit dem eigenen Auto, sondern wir nehmen einen Mietwagen. Avis stellt uns einen Citroen C4 Picasso zur Verfügung und damit werden wir jetzt unsere Reise in den Süden antreten. Unser Golf kriegt jetzt mal ein paar Wochen Ruhe und darf sich auf der Rückfahrt nach München bewähren, falls er rumzickt hilft uns der ADAC bestimmt.