Ich bin dann mal weg, Mexiko, Nordamerika
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Holbox

Zum Abschluss unserer Reise gönnen wir uns noch ein Juwel Mexikos, wir besuchen die Insel Holbox (Holbosch ausgesprochen) und bleiben hier vier Nächte. Blautürkises Meer, weißer Sand unter unseren Füßen und eine Geräuschkulisse die auf Vogelschnattern und dem Rauschen von Wellen und Wind beruht. Ja das geht – auf der karibischen Insel Isla Holbox kann man einfach mal die Seele baumeln zu lassen und die Augen schließen. Keine nervigen Autogeräusche gibt es hier, denn auf der Insel gelten als Fortbewegungsmittel die eigenen Füße, Fahrräder oder kleine Golfcarts in der Beach Version, die uns z.B. später vom Hafen ins Hotel bringen.

Wir nehmen die Fähre und sind innerhalb von 25 min vor Ort (140 Pesos). Die Insel liegt vor der Halbinsel Yucatán und ist knappe 42 km lang und nur 2 km breit. Der Name der Insel entstammt der Mayasprache und bedeutet soviel wie schwarzes Loch. Das kommt von dem dunklen Wasser rund um die Mangroven an der landseitigen Küste. Es gibt ein kleines Dorf mit bunten Gebäuden im karibischen Stil und nur sandige Strassen, vor unserer Ankunft muss es mal ordentlich geregnet haben, denn die Pfützen sind riesig.

Wir haben uns noch ein super Hotel direkt am Ende des Strand gebucht, die Villas Flamingos und werden nicht enttäuscht. Vor uns gibt es einen ellenlangen Strand aus weißer Farbe, nahezu kristallklares, türkisfarbenes Wasser soweit das Auge reicht und zig Palmen. Bei Ebbe geben Sandbänke ihre Schönheit preis und man kann Kilometer über dem Strand und die Sandbänke laufen. Vorbei an Möwen, Kormoranen und Pelikanen, die vereinzelt auf Holzpfählen in die Weite des Meeres starren, auf der Suche nach einem kleinen Snack zwischendurch, Rochen, die durchs flache Wasser tauchen und zum Schluss treffen wir dann ein rosa Flamingokolonie, die durch das Wasser stakst. Später müssen wir aufgrund der Flut auch durchs tiefere Wasser waten.

Wir spazieren mit unserem robusten Strand-Kinderbuggy am Strand Richtung Dorf, beobachten am Fischersteg den Sonnenuntergang am Meer und genießen frischen Hummer, während Principessa ihren späten Nachmittagsschlaf nachholt, für sie gibt es später Pizza.

Der Vollmond strahlt über dem Strand und es ist so hell, dass wir mit kleinem Wegbier gerne den Weg zurücknehmen. Waschbären lungern mit uns am Strand lang, Glühwürmchen flitzen durch die Luft. Das Spiel wiederholt sich die nächsten Tage, morgendlicher Spaziergang, diesmal Vormittagsschlaf bei Principessa und wir nutzen die Zeit für eine Massage am Strand, der Wind streichelt über die Haut und das Windspiel aus Muscheln klirrt im Wind. Abends wieder leckeres Dinner am Strand oder im Dorf.

Augen zu und Relax-Modus an. Wir machen es wie die Iguanas, faul in der Sonne hängen. Die Tage vergehen viel zu schnell, aber wir geniessen jede Minute.

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