Ich bin dann mal weg, Mexiko, Nordamerika, USA
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Jetblue Airways

Von Fort Lauderdale fliegen wir mit JetBlue nach Cancun. Für uns gab es 3 Varianten nach Mexiko zu gelangen, nachdem unsere Idee mit einem Kreuzfahrtschiff durch die Karibik zu schippern und auf der letzten Etappe auszusteigen sich leider nicht realisieren ließ.

  1. Der Billigfluganbieter Spirit Airlines hat mich schon mit seinen Preisen bei der Buchung genervt, wenn man ständig noch für Gepäck, Steuern etc. was zahlen soll und dann nicht klar ist, ob ein Kinderwagen gratis ist oder nicht, dann lieber nicht buchen.
  2. American Airlines flog von Miami, was weiter weg gewesen wäre und die Airline hat mich auf meinem letzten Flug vor vielen Jahren nicht wirklich überzeugt. Wäre aber preislich ok gewesen.
  3. Blieb noch JetBlue. Faire Preise, einfache Buchung und volle Transparenz. Die fünftgrösste Fluggesellschaft der USA ist für seinen höheren Servicestandard im Vergleich zu anderen Billigfluggesellschaften bekannt. So hatten wir echt gut Platz dank großzügigen Sitzabstand und es gab ein In-flight Entertainment-System, das Bildschirme mit Fernsehempfang an jedem Sitz bereitstellte.

Gebucht hatten wir zwei Gepäckstücke, konnten aber problemlos drei Stück einchecken, der Kindersitz war gratis und dank meiner Packtechnik ein wenig viel schwerer als vom Hersteller zugelassen. 😉 Kinderwagen wurde problemlos befördert und jeder von uns hatte noch zwei Handgepäck. Keiner hat was gesagt.

Warum wir soviel dabei hatten, naja mit Principessa zu reisen ist eben wie mit der königlichen Familie zu reisen, da gibt es für jede Situation die passende Ausrüstung. Ich bin ja schon stolz, dass wir nur mit einem großen Koffer und einer Tasche reisen plus Handgepäck. Leider fehlt uns manchmal das passende Personal den ganzen Krempel zu tragen – an den US Flughäfen werden stolze 7$ für einen Gepäcktrolley verlangt. Da wir ja noch in kältere Gegenden reisen werden, haben wir übrigens die komplette Schneeausstattung dabei, das läppert sich dann.

Ein wenig Essen haben wir im Handgepäck auch dabei, man weiß ja nicht wie Principessa das mexikanische Essen münden wird, daher sind die guten Organic Quetschis und die Hirsekringel zum Snacken auch am Start.

Die Sicherheitskontrolle am Flughafen hat sich dann entsprechend hingezogen, nicht nur elektronische Geräte, sondern alle Flüssigkeiten wurden intensiv von der TSA durchgecheckt. Das dauert, denn Principessa hat einiges im Handgepäck, beginnend bei Quetschis, Wasser, Cremes, Babyöl, Feuchttücher, warmes von Mama gekochtes Bio-Mittagessen, etc.

Gleich zwei Officer haben sich unserem Gepäck angenommen, erst Röntgencheck, dann persönliche Sichtkontrolle, weiter wurden Proben genommen und unser Wasser auf PH Teststreifen geträufelt, dann wurden die Flüssigkeiten in extra Maschinen gesteckt und kleine LEDs leuchten wild auf, und schließlich wurde das Mittagessen in Principessas Thermosbehälter einer Geruchskontrolle unterzogen, dem Naserümpfen der Beamtin nach, nicht ihr Geschmack. Isabella liebt es.

Das alles dauerte so ca 15-20 Minuten, wir konnten ja alles mitverfolgen – wie bei der Sendung Achtung Kontrolle auf Kabel 1. Schließlich nahm man uns beiseite und teilte uns mit, dass Principessas grüner Trinkbecher positiv auf Sprengstoff getestet worden wäre. Ich musste noch zweimal nachfragen, ich dachte ich hätte das falsch verstanden. Nein, wurde uns gesagt, das wäre so und müsste jetzt noch intensiver gecheckt werden.

Einer der beiden Elternteile durfte sich jetzt einer genauen Leibesvisitation unterziehen und ich hab mich dann freiwillig gemeldet. Mit speziellen Handschuhen wurde ich dann massiert abgetastet und die Handschuhe wurden danach in einer Maschine nochmal auf Spuren von Sprengstoff analysiert. Und wie war das Ergebnis? Negativ!

Letzter Blick auf Fort Lauderdale

Ein schöner kurzweiliger 2h Flug, mit gratis Drinks und Snacks wurde es trotzdem. Achja, Principessa ist gleich am Start eingepennt.

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