Afrika, Südafrika
Schreibe einen Kommentar

TIA

Hab den Film Blood Diamonds nie gesehen, aber schnell gelernt, was es heisst, wenn Leonardo DiCaprio sagt TIA – That Is Africa!

Bestens nach ueber Joburg in Capetown angekommen. SAA ist zwar nett, aber net die beste Airline, kann halt nicht mehr dieser Airline hier mithalten. 🙂 Betti hat die Leute vom Hostel wild gemacht, dass die den Free Shuttle organisiert kriegen. Tja, aber am Flughafen Kapstadt (echt suess, man steigt aus dem Flugzeug, nimmt die Treppe, laueft ne Minute ueber das Rollfeld, holt seinen Rucksack und steht vor dem Flughafengebaeude) steht keiner, der auf mich wartet. TIA. Mein Mobile spinnt auch, mag keine SMS und Calls machen, schickt mir aber sekuendlich SMS von irgendwelchen Providern. Naja, 5-10 Minuten gewartet und dann schwupss nen Taxi genommen. Die 200 Rand (20Euro) sind dann auch zu verschmerzen. Ausserdem hab ich nen netten Fahrer, der gleich ne Runde Sightseeing macht. Gute Wahl.

Im Hostel wartet dann Betti schon, sie durfte nicht mit zum Flughafen. Tja und der nette Shuttledienst hatte das wohl irgendwie verpennt. Egal. Kurz Capetown unsicher gemacht, die Gardens, Long Street rauf & runter, hier steppt der Baer. Kaffee getrunken, Abend gegessen (350gr Steak fuer 70 Rand) und dann abends mit Thomas, Bine und Betti ein Taxi genommen, um zur coolem Wohnung von Kurt und Konrad zu fahren (die haben wirklich so geile Namen).

Tja, die Taxifahrt war der Hammer, das Auto so nen VW Jetta, hochgetuned mit hellblauen Alu-Fussabtretern. Der Fahrer haette der Bruder von Bruce Darnell sein koennen. Sein Englisch sensationell, seine Ortskenntnisse unglaublich. Egal wie wir den Strassennamen ausgesprochen haben, ob wir den Namen im Handy buchstabiert haben oder als Konrad ihm den Weg erklaert hatte, er hatte von nichts ne Ahnung. Nur: Ahhh, we will see. It can not be far away. 🙂

Ziellos kreuzen wir durch Capetown, immer hinten mit dem Stadtplan am mitverfolgen. Irgendwann, nach der zwangzigsten Nebenstrasse die Entscheidung, wir steigen aus und schlagen uns zu Fuss durch. Fuer die nicht wirklich lange Fahrt sollen wir dann 40 Rand zahlen, naja, uns war es 20 wert. TIA. Dann zwei Minuten Fussmarsch, vorbei an einigen Obdachlosen, die sich ein Feuerchen gemacht haben (arschwindig und kalt nachts hier), finden wir endlich das Haus.

Dort erwartet uns eine nette Jamsession, Kurt spielt Gitarre und singt auf Afrikans und Englisch und Konrad begleitet ihn auf dem Kontrabass. Sehr fett, Video stell ich mal ins Netz, wenn die Leitung schneller ist.

Wir ziehen alle weiter in den Buena Vista Social Club, haben zwar nicht reserviert, treffen dort aber wieder Freunde von den anderen. Schwuppdiwupp haben wir feine Plaetze in dem vollen Club, bestens. Jet Lag und Flug machen sich noch nicht bemerkbar und der Abend ist ein sensationeller Start in der Suedafrikaurlaub.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.