{"id":844,"date":"2012-12-06T11:30:31","date_gmt":"2012-12-06T09:30:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.xgo.de\/blog\/?p=844"},"modified":"2015-11-10T19:36:37","modified_gmt":"2015-11-10T17:36:37","slug":"dschungelfieber","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.xgo.de\/blog\/?p=844","title":{"rendered":"Dschungelfieber"},"content":{"rendered":"<p>Der Start in den Dschungeltrip fing alles anderes als perfekt an, am Flughafen in Manaus wartete niemand auf uns. Kein Schild wurde hochgehalten, noch nicht mal f\u00fcr andere Reisende. Der Urwaldflughafen pr\u00e4sentierte sich in einem abenteuerlichen Zustand, von den Decken tropfte \u00fcberall Wasser, kleine gelbe Hinweisschilder kennzeichneten die Eimer und bildeten einen Slalomparcour. Mehrere Anrufe sp\u00e4ter wurden wir dann doch abgeholt und per Taxi zum Marina-Hafen chauffiert, wo ein schmales Holzboot auf uns wartete und wir vom Rio Negro in einen der Nebenarme abbogen. Der Amazonas f\u00fchrt gerade Niedrigwasser, in einer Woche beginnt die Regenzeit und dann steigt das Wasser t\u00e4glich von 5-10cm pro Tag bis auf insgesamt 11-14 Metern \u00fcber dem jetzigen Pegel.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.xgo.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/20121204-203528.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full\" alt=\"20121204-203528.jpg\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.xgo.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/20121204-203528.jpg?w=840\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><br \/>\nNach 30min landen wir dann an, am matschigen Ufer, kein Steg oder eine Plattform. Der junge Bootsfahrer schultert elegant unsere beiden Rucks\u00e4cke (30kg), gibt uns zu verstehen zu folgen und f\u00fchrt am Ufer unsere kleine Expedition an, wir \u00fcberqueren einen Flussarm auf einer improvisierten wackligen Br\u00fccke, biegen dann in den Wald ab, immer weiter bergauf. Die Hitze, vor allem aber die hohe Luftfeuchtigkeit dr\u00fcckt, der Schwei\u00df flie\u00dft.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Unsere Ecolodge scheint wirklich weit weg zu sein, im Dschungel, keine anderen Leute, nur wir. Wir sind gespannt, was uns erwartet. Dann wird der Weg fester, sogar gepflastert. Kleine H\u00e4user stehen am Wegesrand, dann erreichen wir die Rezeptionshalle, uns trifft der Schlag. Massen von Touristen stehen hier, es ist laut, ein riesiges Durcheinander. Die Begr\u00fcssung ist frostig, kein Hallo, sondern nur ein &#8222;Go there &#8211; Talk to your Guide&#8220;. Unser F\u00fchrer mag uns erst gar nicht haben, probiert uns wieder an die Rezeption zu \u00fcbergeben, aber wir sind Zacharias nun mal zu geordnet und er akzeptiert uns schlie\u00dflich m\u00fcrrisch und widerwillig.<\/p>\n<p>Hat uns schon irgendeine M\u00fccke gestochen? Haben wir schon Dschungelfieber? Irgendwie haben wir was anderes erwartet, keinen Massentourismus, sondern was mehr ecological. Wir sind nun eine Expeditionsgruppe von 14 Personen bestehend aus der Thomas Cook Reisegruppe &#8222;gro\u00dfe Brasilientour&#8220; (12 Tage, 3.500\u20ac p.P.) mit einem schweigenden \u00e4ngstlichen \u00d6si-Ehepaar, den Ravensburger Peter mit Frau, den Ossis Jens und Antje sowie dem Oberbayer Tobias, dazu kommen die Individualreisenden: die von uns getauften Russen, bei denen wir bis zum Schluss nicht rausbekommen haben, ob sie nun aus Lettland oder Litauen kommen, der reizenden Rentnerin Eileen aus Colorado und den beiden witzigen K\u00f6lnern Micha und Melanie. Acha ja und wir sind nat\u00fcrlich auch dabei.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Zacharias uns erkl\u00e4rt, was uns die n\u00e4chsten Tage erwartet, beobachte ich die Reisegruppe aus Israel, die 10m von uns entfernt, das Kuchenb\u00fcffet laut schreiend st\u00fcrmt und mit K\u00f6rpereinsatz vernichtet. Ich muss die Eindr\u00fccke hier erstmal verarbeiten. Mir kommt es vor, wie wenn man ein Mozartklassikkonzert gebucht hat und auf einmal bei ACDC ist. Zacharias merkt meine Abwesenheit und holt mich zur\u00fcck aus meinen Gedanken. In seinem Schweizer Akzent erkl\u00e4rt er uns seine Strategie: <em>Also ich nehm immer mein S\u00e4ckel mit, da hab ich immer Sonnencreme, M\u00fcckenschutzmittel, meine Regenjacke und mindestens eine Flasche Wasser dabei. He.<\/em> Jeden seiner deutschen oder englischen S\u00e4tze beendet er mit einem <em>he<\/em>, einem nach oben ansteigendem Laut, der einem <em>Ne<\/em>\u00a0nahe kommt und wohl verstanden signalisieren soll. Ganze drei\u00dfig Minuten l\u00e4sst er uns Zeit unser Appartment zu beziehen, uns umzuziehen und das <em>S\u00e4ckel<\/em> zu packen. Wir schaffen es gerade so, fast alle sind am vereinbarten Ort, nur Melanie und Micha fehlen. Zacharias wird ganz nerv\u00f6s, l\u00e4uft im Kreis, das Schweizer Uhrwerk ist aus dem Takt gekommen. Wir warten, nippen schon mal an der Wasserflasche. Die beiden Rheinl\u00e4nder bleiben verschollen. Der Guide fackelt nicht lange und holt das <em>junge P\u00e4rchen<\/em>\u00a0schliesslich pers\u00f6nlich ab und gibt ne kurze Ansage, wer hier der Chef im Ring ist. Gemeinsam taufen wir ihn schliesslich ZakZak.<\/p>\n<p>Die ersten Ereignisse schwei\u00dfen uns vier zusammen, hier im Dschungel hei\u00dft es zusammen stark sein, um zu \u00fcberleben. Vor allem gegen die Pauschaltouristen. Aber es ist keine Zweckgemeinschaft, wir verstehen uns auf Anhieb. Der erste Ausflug ist ein kleiner. Nach einem kurzen Marsch durch den Wald und entlang des Ufers erreichen wir eine Lichtung, wo wir viele freilebende Affen beobachten k\u00f6nnen, insgesamt drei Spezies, besonders elegant war die rote Affendame, die sich am Fr\u00fcchtebuffet erst nach und nach labte, sie erinnert uns an die toughe Seniorin Eileen, die allein durch S\u00fcdamerika reist und Teil unserer Expeditionstruppe ist.<\/p>\n<p>Wenn sich jeder so elegant am Abendbuffet benommen h\u00e4tte wie die Rotaffin w\u00e4ren wir nicht so schockiert gewesen, die Reisegruppen vor allem die Israelis und Rum\u00e4nen dr\u00e4ngeln sich aber mit Arm- und Ellbogeneinsatz am Buffet, es geht zu wie bei der Raubtierf\u00fctterung. Es ist aber gen\u00fcgend Essen vorhanden, kein Grund in eine Massenpanik zu verfallen. Gerne wird auch mit H\u00e4nden vom Buffet gegessen oder der Servierl\u00f6ffel direkt in den Mund gesteckt und zur\u00fcck in die Schale. Lecker.<\/p>\n<p>Bei der Bootsfahrt am n\u00e4chsten Morgen zum Encontro das \u00c1guas, wo die schwarzen Fluten des Rio Negro auf die wei\u00dfen des Rio Solim\u00f5es treffen, sich aber nicht vereinen, sondern kilometerweit nebenherfliessen aufgrund unterschiedlicher Temperatur, der Fliessgeschwindigkeit und Sedimentsdichte, sind alle G\u00e4ste der Lodge an Bord, an die 150 Personen. Die Besuche bei den Nativepeople und dem Restaurant gleichem einer Invasion von Kolonialisten.<\/p>\n<p>Wir vier (Melanie, Micha, Amore und ich) nehmen es mit Humor und kommentieren flei\u00dfig das Geschehen, wir haben keine Wahl. Der dritte Tag wird zum Highlight der Expedition und l\u00e4sst alles andere vergessen. Wir starten morgens mit einer Dschungeltour zu Fu\u00df. Diesmal nur die Gruppe von ZakZak, die anderen Gruppen machen individuelle Touren, wir lernen viel \u00fcber das \u00dcberleben im Urwald, welche Pflanzen wir essen k\u00f6nnen, wo wir Wasser finden, wie wir ein Nachtlager bauen k\u00f6nnen und dass Ameisen, wenn man sie in den H\u00e4nden zerreibt ein ideales M\u00fcckenschutzmittel sind. \u00dcber uns fliegen Tukane und Papageien, die man mal kurz hoch oben in den Wipfeln der B\u00e4ume zu Gesicht bekommt. Zaki macht seinen Job gut, \u00fcbersieht aber eine gro\u00dfe Vogelspinne, die Amore entdeckt und eine wirklich kleine Baby-Anaconda.<\/p>\n<p>Den Nachmittag starten wir wieder zu nahen Locals, die hier wohnen und ihr Leben mit Fischen, Maniok anpflanzen und Kautschuk zapfen und trocknen verbringen. Dann zieht der Himmel auf einmal zu und verdunkelt sich und strammer Regen ergie\u00dft sich \u00fcber uns. Wir d\u00fcrfen uns in einer H\u00fctte unterstellen und warten erstmal den Schauer ab. Um uns herum blitzt es, der Donner ist weit entfernt, es regnet ohne Ende. Die andere Uferseite ist nicht mehr zu erkennen.<\/p>\n<p>Der Plan sah eigentlich so aus, dass wir jetzt Fischen gehen und dann nach dem Sonnenuntergang Jacar\u00e9s (Aligatoren) suchen wollten. ZakZak stellt uns vor die Wahl, alle zur\u00fcck zur Lodge oder alles weiter nach Plan. Wir vier und Eileen sind f\u00fcr das volle Programm, schlie\u00dflich wollen die neuen Regenjacken im Dschungel mal der Extreme ausgesetzt werden. Rentner Peter und seine Frau, die mit Sandalen und wei\u00dfen Tennissocken aufgebrochen waren, haben keine Regenjacken dabei, genauso wie die Russen, trotz der S\u00e4ckel &#8211; Empfehlung von ZakZak. Der \u00d6si hat hingegend sogar Regenhosen dabei und hat sich in sein schwarzes Ganzk\u00f6rperkondom eingewickelt. Pauschaltourist Peter dr\u00e4ngt zum Aufbruch und \u00fcberzeugt Zaki. Bei heftig str\u00f6menden Regen laufen wir zum Fluss, wo aber pl\u00f6tzlich kein Boot mehr auf uns wartet. Jetzt warten wir eben alle drau\u00dfen im Regen statt im Trockenen. Toll Peter. Wir nehmen es gelassen, die Regenjacken halten dicht. Die Geduld der \u00d6sis, den Ravensburgern und Russen schwindet, sie entscheiden sich zu Fu\u00df am Ufer zur Lodge zu gehen. Jens, der gerne ein wei\u00dfes Frotteehandtuch \u00fcber den Schultern und an seinem G\u00fcrtel keine Patronen, sondern iPhone, Messer, kleine Taschen tr\u00e4gt und sonst immer Angst um seine Sony Alpha Spiegelreflex hat sowie alles mit der Kamera aufnimmt, l\u00e4sst sich wiederwillig von seiner Frau \u00fcberreden zu bleiben.<\/p>\n<p>Wir warten noch eine Weile im Regen, ZakZak strahlt, konnte er mittlerweile sein gelbes Ganzk\u00f6rper-\u00d6lzeugs als Regenschutz rausholen und den dicken Tropfen trotzen. Die D\u00e4mmerung nimmt zu und dann kommt doch noch ein Boot, welches uns schlie\u00dflich zu einer Plattform bringt, wo man fischen k\u00f6nnte, das lassen wir aus, genie\u00dfen wir doch lieber das kalte Skol-Bier und tanzen zur flotten Musik. Es ist mittlerweile richtig dunkel geworden und am Ufer blitzen die gelbreflektierenden Augen der Jacar\u00e9s auf. Uns vieren geht&#8217;s gut und wir haben viel Spass. Eileen genie\u00dft es auch in vollen Z\u00fcgen und bestellt Caipi um Caipi, w\u00e4hrend der Himmel immer noch alle Pforten ge\u00f6ffnet hat. Der Mittvieziger Jens ist den Tr\u00e4nen nahe, weil ihm nass und kalt ist, seine Frau Antje und der Oberbayer sch\u00e4kern w\u00e4hrenddessen rum.<\/p>\n<p>F\u00fcr die R\u00fcckfahrt nehmen wir noch ein paar Bierchen mit und suchen noch ein paar Jacar\u00e9s. Die Seitenrollos des Bootes sind heruntergelassen, der Regen trommelt kr\u00e4ftig aufs Dach, wir sitzen im Trockenen w\u00e4hrend ZakZak wie der Schimmelreiter vorn im Sturm mit der Taschenlampe den Weg leuchtet und die Jacar\u00e9s sucht. Diese haben sich bei dem Regen aber auch verkrochen. Wir halten die Kehlen unterdessen feucht, passend zum Regen. Das Boot h\u00e4lt reichlich vor der Lodge am Ufer an und wir vier und Eileen bahnen uns am matschigen Ufer einen Weg zur\u00fcck. Mal bleibt ein Schuh stecken oder ein FlipFlop versinkt im Matsch. Gl\u00fccklich kommen wir schliesslich bei der Lodge an, wir hatten richtig viel Spass, die Regenjacken hielten dicht, der Rest ist komplett nass und durchweicht und wir hatten im Tropenregen verdammt viel Vergn\u00fcgen. Das muss mit Caipis begossen werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Start in den Dschungeltrip fing alles anderes als perfekt an, am Flughafen in Manaus wartete niemand auf uns. Kein Schild wurde hochgehalten, noch nicht mal f\u00fcr andere Reisende. Der Urwaldflughafen pr\u00e4sentierte sich in einem abenteuerlichen Zustand, von den Decken tropfte \u00fcberall Wasser, kleine gelbe Hinweisschilder kennzeichneten die Eimer und bildeten einen Slalomparcour. Mehrere Anrufe sp\u00e4ter wurden wir dann doch abgeholt und per Taxi zum Marina-Hafen chauffiert, wo ein schmales Holzboot auf uns wartete und wir vom Rio Negro in einen der Nebenarme abbogen. Der Amazonas f\u00fchrt gerade Niedrigwasser, in einer Woche beginnt die Regenzeit und dann steigt das Wasser t\u00e4glich von 5-10cm pro Tag bis auf insgesamt 11-14 Metern \u00fcber dem jetzigen Pegel. Nach 30min landen wir dann an, am matschigen Ufer, kein Steg oder eine Plattform. Der junge Bootsfahrer schultert elegant unsere beiden Rucks\u00e4cke (30kg), gibt uns zu verstehen zu folgen und f\u00fchrt am Ufer unsere kleine Expedition an, wir \u00fcberqueren einen Flussarm auf einer improvisierten wackligen Br\u00fccke, biegen dann in den Wald ab, immer weiter bergauf. 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