{"id":753,"date":"2012-11-25T18:20:39","date_gmt":"2012-11-25T16:20:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.xgo.de\/blog\/?p=753"},"modified":"2015-11-10T19:39:57","modified_gmt":"2015-11-10T17:39:57","slug":"morro-de-sao-paolo-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.xgo.de\/blog\/?p=753","title":{"rendered":"Morro de Sao Paolo"},"content":{"rendered":"<p>Viele Ziele in Brasilien kenne ich wohl besser als 90% der Brasilianer, das soll nicht \u00fcberheblich klingen, aber resultiert aus der Situation, dass das Land so gro\u00df ist, dass die Einwohner die langen zeitintensiven Strecken nicht auf sich nehmen oder weil schlichtweg das Geld dazu fehlt. Man investiert lieber in das Haus, Essen, die Gesundheit (siehe meine Diplomarbeit) oder die Ausbildung der Kinder als in Urlaub. Macht nat\u00fcrlich auch Sinn. Wenn Urlaub, dann ist es meist ein Highlight und wird nicht so schnell wiederholt. Ich hatte zudem die M\u00f6glichkeit als Student mit viel Zeit zu niedrigen Kosten das Land intensiv innerhalb eines Jahres kennenzulernen. <\/p>\n<p>Schlagen Amore und ich heute den Reisef\u00fchrer auf, sind die meisten touristischen Highlights schon abgehakt (was nicht hei\u00dft sie nicht wieder zu besuchen, siehe mein vierter Besuch in Foz so Iguassu), aber es gibt sie noch die Ausnahmen. Wir entscheiden uns daf\u00fcr:<\/p>\n<p>Diese ist eine Insel und hei\u00dft Morro die Sao Paolo. Von Salvador nehmen wir den Katamaran und setzen in 2,5 Stunden \u00fcber. Seegang ist ordentlich und um uns rum wird gekotzt. Das hatten wir ja schon (siehe Salvador) und bleiben erstaunlicherweise standhaft. Endlich kommt wieder Land in Sicht und der Farrol (Leuchtturm) thront vor uns. <\/p>\n<p>Kaum haben wir am Steg festgemacht, bieten sich einige Tr\u00e4ger an, wir verzichten gerne, da wir abgeholt werden. Mit der Schubkarre steht Paolo am Anleger und h\u00e4lt ein Schild mit Pousada Colibri hoch. Here we are. Auf der Insel gibt es keine Autos und wir sind froh, dass er und seine Schubkarre da sind. Es geht ordentlich bergauf, teilweise auf gepflasterten teilweise auf sandigen Wegen. Es ist bedeckt, aber sehr schw\u00fcl und wir sind noch ein wenig schwach die Backpacks selber zu tragen. Ganz oben auf dem H\u00fcgel thronend ist das Paradies, die Pousada Colibri. 1,5ha Platz, viele sch\u00f6ne Pflanzen und nur zehn Bungalows sind das Reich von Marga und Helmut. W\u00e4hrend unten im Dorf eine Pousada neben der n\u00e4chsten steht und es eng besiedelt ist, ist hier reichlich Platz. <\/p>\n<p>Wir werden herzlich empfangen und genie\u00dfen zwei sch\u00f6ne Tage hier. Die Insel und das Dorf haben ein tollen Charme, nat\u00fcrlich, intim, einfach toll. Die vielen Str\u00e4nde laden zum Relaxen ein. Gerne w\u00e4ren wir l\u00e4nger geblieben, aber wir m\u00fcssen am Donnerstag wieder am Flughafen Salvador sein. Unsere Idee uns dorthin mit einer kleinen Maschine ausfliegen zu lassen und dadurch einen Tag l\u00e4nger zu bleiben  sowie die schwere See zu umgehen, klappt nicht, es finden sich nicht gen\u00fcgend Personen f\u00fcr die Warteliste. So nehmen wir doch den Katamaran zur\u00fcck. Dieser f\u00e4hrt diesmal aber aufgrund des starken Windes nur einen Teil der Strecke, dann Umstieg in den Bus und ganz zum Schluss setzen wir mit einem Kutter nach Salvador \u00fcber. Dauert zwar eine Stunde l\u00e4nger, aber zumindest die Kot*orgie ist uns erspart geblieben. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.xgo.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/20121122-210247.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.xgo.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/20121122-210247.jpg?w=840\" alt=\"20121122-210247.jpg\" class=\"alignnone size-full\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.xgo.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/20121122-210255.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.xgo.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/20121122-210255.jpg?w=840\" alt=\"20121122-210255.jpg\" class=\"alignnone size-full\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Viele Ziele in Brasilien kenne ich wohl besser als 90% der Brasilianer, das soll nicht \u00fcberheblich klingen, aber resultiert aus der Situation, dass das Land so gro\u00df ist, dass die Einwohner die langen zeitintensiven Strecken nicht auf sich nehmen oder weil schlichtweg das Geld dazu fehlt. 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