{"id":1483,"date":"2003-09-25T18:41:52","date_gmt":"2003-09-25T16:41:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.xgo.de\/blog\/?p=1483"},"modified":"2015-12-06T18:56:48","modified_gmt":"2015-12-06T16:56:48","slug":"diving-ko-tao","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.xgo.de\/blog\/?p=1483","title":{"rendered":"Diving ( Ko Tao)"},"content":{"rendered":"<p>Am n\u00e4chsten Morgen geht es nach einem Fr\u00fchst\u00fcck direkt am Strand mit dem TukTuk nach Thong Salad zur\u00fcck. Es gibt nur eine t\u00e4gliche g\u00fcnstige Verbindung vom Strand zum Pier. Also nehme ich das TukTuk. W\u00e4hrend der Fahrt lerne ich Maria und Sabrina kennen. Zwei (hammers\u00fcsse) M\u00e4dels vom Chiemsee. Mit den beiden sitze ich dann noch 2 Stunden im Cafe und wir quatschen \u00fcber Gott und die Welt. Ausserdem kommt mein Medicalpack wieder mal zum Einsatz. Maria hat sich derbe am Auspuff vom Motorbike verbrannt. Zu guter letzt laden die beiden mich auch noch auf meine Getr\u00e4nke ein, sehr nett\u2026<\/p>\n<p>Ich nehme das Boot nach Ko Tao, der dritten Insel, die im Norden von Ko Pan Ngan liegt. Das Boot ist relativ klein und hat zwei Decks. W\u00e4hrend der Fahrt, \u00fcbrigens nur Traveller an Bord, unterhalte ich mich mit einer netten Irin, einer deutschen, die mal wieder auf meinen Gl\u00fccksbringer Maulwurf aufmerksam geworden ist und einem Holl\u00e4nder namens Bas. Bas will genauso wie ich Tauchen gehen und seinen Advanced-Kurs machen. Im Gegensatz zu mir hat er aber seinen Beginner-Schein in Sydney gemacht. Auf dem Boot fahren auch schon einige Schlepper mit, die gleich ihre Angebote unter das Volk bringen. Bas und ich entscheiden uns, ein Zimmer zu teilen und dadurch eventuell den Preis zu dr\u00fccken. <\/p>\n<p>Angekommen in Ko Tao warten bestimmt 30 Schlepper, um einen in eine der Tauchschulen zu bringen. Wir testen die erste, vergleichen mit einer anderen und holen einen guten Preis f\u00fcr einen 4 Tage Open Water Tauchkurs raus. Von 7800 Baht, zahle ich schliesslich incl. Top-Unterkunft 6400 Baht, was ca. 155 Euro sind, ein Schn\u00e4ppchen. Ich entscheide mich auch gleich 2 Stunden nach Ankunft loszulegen und schau mir im Schulungscenter ein 2 Stunden Video an und habe das erste Briefing. <\/p>\n<p>Abends ziehe ich mit Bas durch das kleine Dorf und wir gehen zum Strand, um ausgezeichnet zu essen. Am n\u00e4chsten Morgen geht es dann fr\u00fch los. Wie in der Schule haben wir zwei Stunden Theorie vor uns. Gestern habe ich schon knapp 200 Seiten im Buch gelesen und mich ein wenig vorbereitet. Meine Gruppe ist sehr klein. Thomas und Sylvia zwei Flatmates aus der Slowakei, die in Sydney zusammengewohnt haben, und ich sind die einzigen, die das Taucher beginnen wollen. Wir treffen unseren Dive-Instruktur. Nathaly ist Belgiern und super sympathisch. <\/p>\n<p>Wir lernen wie man unter Wasser atmet, Druck ausgleicht und schwerelos wird. Alleine die Therorie ist schon super spannend. Am Nachmittag geht es dann zum ersten Tauchausflug. Nathaly fragt uns, ob wir Lust haben, anstatt im Swimmingpool im Meer zu proben und wir sind einverstanden. Es geht mit dem Boot in die Mangobay. Auf dem Boot pr\u00e4parieren wir unsere Ausr\u00fcstung. Eigentlich gar nicht so schwer. Bevor wir diese allerdings anlegen d\u00fcrfen, m\u00fcssen wir einen Schwimmtest bestehen und paddeln 15 Minuten um unser Boot, um unsere Schwimmk\u00fcnste zu demonstrieren.Dann geht es das erste Mal mit Ausr\u00fcstung ins Wasser. <\/p>\n<p>Ein grosser Schritt und plumps, ich, der Taucher ist im Wasser. Wir schwimmen zum Ufer der Bucht, die nur von der See aus erreicht werden kann. Im flachen Wasser fangen wir an, die in der Theorie gelernten Sachen zu \u00fcben. Mann, macht das Spass. Um uns herum sind tausend Fische und auch wenn man in dem seichten Wasser noch stehen kann, ist das schon unglaublich. Neben Nathaly sind noch zwei Divemaster an unserer Seite &#8211; Ed und Patrick, die uns ebenfalls unterst\u00fctzten. <\/p>\n<p>Man stelle sich vor, drei Ausbilder und drei Beginner. Super Verh\u00e4ltnis. Eigentlich l\u00e4uft alles reibungslos, ausser, dass ich zu wenig Blei genommen habe und nicht richtig sinke. Tja Fett schwimmt halt oben. \ud83d\ude09 Naja, aber auch das Problem wird gel\u00f6st. Insgesamt sind wir zweimal ca. 35 Minuten unter Wasser und trainieren, was passiert, wenn z.B. die Taucherbrille voll Wasser ist oder man seine zweite Stufe (Atmungsger\u00e4t) verliert, etc. Stolz, schon einiges geschafft zu haben, geht es zur\u00fcck zum Boot. <\/p>\n<p>Abends treffen Bas und ich die beiden Slowaken am Strand und Thomas empfiehlt mir ein exzellentes BBQ. Super lecker, mehrere Fleischsorten dazu ein k\u00fchles Bier&#8230; Traumhaft. Mit Blick aufs Meer vergeht der Abend mit Quatschen, quatschen, quatschen&#8230;.Der n\u00e4chste Morgen ist wieder der Theorie gewidmet. Nachmittags geht es dann das erste Mal aufs Meer. Diesmal sind wir nur zu viert, die beiden Divemasters sind nicht mehr mit dabei. W\u00e4hrend Thomas als Buddy (derjenige, der auf den anderen aufpasst) Silvia hat, ist Nathaly mein Buddy. <\/p>\n<p>Nun geht es also das erste Mal unter Wasser. Und gleich ein Problem! Mein Druckausgleich in den Ohren funktioniert nicht auf Anhieb. Aber ich kriege es hin und dann die erste Grundber\u00fchrung in 12 Metern Tiefe. Das Gef\u00fchl schwerelos zu sein, das zu machen was man will. Mit der Atmung seine Tiefe zu bestimmen, sich treiben zu lassen, Rollen unter Wasser zu machen, mit dem Kopf nach unten, die F\u00fcsse in die H\u00f6h im Wasser zu stehen. Ausserdem ist Ko Tao, die Schildkr\u00f6teninsel, bekannt f\u00fcr die beste Tauchinsel in Thailand, alleine die Fisch- und Artenvielfalt in dieser Unterwasserwelt ist unglaublich. Insgesamt bleiben wir beim ersten Dive in 12 Meter Tiefe 35 Minuten unter Wasser. <\/p>\n<p>Nach einer Stunde Pause, das Boot ist mittlerweile zu einem anderen Tauchziel gefahren, geht es zum zweiten Mal unter Wasser, wieder habe ich das Problem, dass der Abgang nicht so reibungslos l\u00e4uft, aber einmal tief unter Wasser, geht es bestens&#8230;. W\u00e4hrend wir ein paar \u00dcbungen machen, kreis ein Riesenschwarm Barracudas um uns herum. Echt cool. Abends bin ich dann hammerfertig und m\u00fcde. Das ist schon alles ein wenig anstrengend. Zusammen mit Bas gehe ich zum Strand. Ein pfiffiger Barunternehmer hat eine 3*4m Leinwand im Wasser aufgebaut und zeigt dort jeden Abend Filme. <\/p>\n<p>Am Strand liegen dann \u00fcberall Kissen und Decken. W\u00e4hrend man sein Bierchen schlappert, geniesst man die Atmosph\u00e4re, schaut den Fischerbooten zu, die in weiter Ferne auf dem Meer t\u00e4nzeln, und beobachtet die Sterne, die im wolkenlosen Himmel um die Wette blitzen.Fr\u00fch morgens, um 7.40 Uhr werden Silvia, Thomas und ich vom TukTuk abgeholt und es geht zum Tauchen. Super fr\u00fch, aber man kennt ihn ja: The Early Bird!!! Heute erreichen wir dann unsere Maximaltiefe von 18 Metern und ich habe gar kein Problem mit dem Druckausgleich.<\/p>\n<p>Allerdings sind wir heute nicht mehr zu dritt, sondern Adam, Maria und Donald tauchen mit uns. Adam, British Guy, wird mein neuer Buddy. Das einzige Problem, das ich habe, ist an diesem Morgen, das ich w\u00e4hrend des Druckausgleich zuviel Luft verbraucht habe und mein Tank nach 45 Minuten leer ist. Ich logge mich dann aber an Adams Luftsystem und nach einem Safety Stop in 5 Metern H\u00f6he, komme ich sicher zur\u00fcck an die Oberfl\u00e4che. Ebenso wie der erste Tauchgang, ist auch der zweite unglaublich, fast sogar noch besser&#8230; Adam und ich probieren viel aus.. <\/p>\n<p>Dann ist auch der vierte richtige Tauchgang zu Ende und im Dive-Center folgt das Abschlussbriefing und wir vervollst\u00e4ndigen unser Logbuch. Was uns dann schliesslich noch fehlt, ist die schriftliche Abschlusspr\u00fcfung. Wir m\u00fcssen einen 50 Fragen Multiple Choice Test schreiben, den ich mit 86 Prozent bestehe. Ab nun darf ich mich OpenWaterDiver nennen und ich bin mir sicher, das war nicht der letzte Dive.Gegen Nachmittag und nach bestandener Pr\u00fcfung relaxen Silvia und ich am Strand, schwimmen im Vergleich zu unseren Tauchtiefen im schweinewarmen Meer und beobachten den besten Sonnenuntergang, den ich je gesehen habe, leider ohne Kamera. <\/p>\n<p>Abends wollen wir drei us noch mit Nathaly im Whitening, einem gem\u00fctlichen Restaurant am Strand treffen. Leider schafft es Nathaly nicht mehr zu kommen, da sie noch einen Nightdive hat, aber wir drei essen super lecker (Garlic Pepper Snapper Fish), trinken mehrere Cocktails auf unseren bestandenen Kurs und geniessen die entspannte Atmosph\u00e4re.Die gesamte Nacht hindurch regnet es und ich kann auch nicht sehr gut schlafen, irgendwie hab ich mir kleine Halsschmerzen eingefangen, aber dank Hexal (Dank an meine Tante), konnte ich dem gleich mal entgegenwirken. Am n\u00e4chste Morgen heisst es packen und Abschied nehmen&#8230;Es geht nach Bangkok, aber davon erz\u00e4hle ich ein anderes Mal&#8230;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am n\u00e4chsten Morgen geht es nach einem Fr\u00fchst\u00fcck direkt am Strand mit dem TukTuk nach Thong Salad zur\u00fcck. Es gibt nur eine t\u00e4gliche g\u00fcnstige Verbindung vom Strand zum Pier. Also nehme ich das TukTuk. W\u00e4hrend der Fahrt lerne ich Maria und Sabrina kennen. Zwei (hammers\u00fcsse) M\u00e4dels vom Chiemsee. 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