{"id":1473,"date":"2003-09-24T12:31:40","date_gmt":"2003-09-24T10:31:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.xgo.de\/blog\/?p=1473"},"modified":"2015-12-06T18:48:56","modified_gmt":"2015-12-06T16:48:56","slug":"ko-pha-ngan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.xgo.de\/blog\/?p=1473","title":{"rendered":"Ko Pha-Ngan"},"content":{"rendered":"<p>Der n\u00e4chste Morgen heisst f\u00fcr mich wieder Aufbruch. Ich will nach Ko Pha-Ngan, die Nachbarinsel. Saya und ich verabschieden uns, es war echt eine super Zeit mir ihr, und ich nehme ein TukTuk zum BigBuddhaPier, wo um 10.30 die F\u00e4hre auf die Insel losgeht. Eigentlich wollte ich ja Postkarten schreiben, aber ich schaffe es gerade meine erste Karte zur Mitte zu schreiben, als ich von der Seite angesprochen werden: Are you German? Mein kleiner Maulwurf, den Mati mir geschenkt hatte und der an meinem Rucksack baumelt, hatte mich verraten. Gina und Manuel, beide aus Deutschland, hatten das nat\u00fcrlich gleich gepeilt. Wie das dann so ist, man verquascht sich. <\/p>\n<p>Manuel wollte zusammen mit 2 Briten, 1 Neuseel\u00e4nder und einer Russin f\u00fcr eine Nacht auf der Insel bleiben, da heute Half-Moon ist. Ko Pha-Ngan ist ber\u00fchmt f\u00fcr seine Fullmoonparties, die irgendwann man begonnen wurden und seitdem immer an Vollmond abgehalten werden. Wenn so eine Party ansteht, bekommt man nirgends eine Unterkunft und am Strand tanzen 5000-8000 Leute und verwandeln die verschlafene und ruhige Insel in eine riesige OpenAirDisco. Naja, dann gibt es eben noch die Halfmoon und Blackmoonparties, die allerdings nicht soviele Leute anlocken. Heute am Donnerstag ist also Halfnoonparty. <\/p>\n<p>Vorher allerdings entscheiden Manuel und ich uns ein Motorbike zu mieten und damit das Hinterland zu erkunden. Ist lustig, man bezahlt 3,50 Euro f\u00fcr 24 Stunden und bekommt daf\u00fcr eine 125er Maschine ohne seinen F\u00fchrerschein zu zeigen. Ab in die Wege geht es und wir fahren in einen kleinen Nationalpark mit Wasserfall und exzellenten Viewpoint, den wir erstmal besteigen m\u00fcssen. Alles in allem echt super lustig. In Thong Sala erkundigen wir uns noch nach F\u00e4hren nach Ko Tao, bevor es zur\u00fcck zu unserem Bech geht. Nach einem netten Essen mit den Briten, Neuseel\u00e4ndern und der Russin gehen wir zur Halfmoonparty, die allerdings ein wenig kleiner ausf\u00e4llt. Zwar ist der Beach voll von Kerzen, Fackeln, Feuerschluckern, aber es sind nicht soviele Leute unterwegs. <\/p>\n<p>Trotzdem geniessen wir das Treiben, liegen am Strand auf Matten und Kissen und beobachten das kleine Feuerwerk. Echt sch\u00f6n&#8230; Zu m\u00fcde zum Tanzen gehe ich dann ins Bett&#8230;Am n\u00e4chsten Morgen wache ich gegen zehn auf, Manuel ist schon los, er wollte das erste Boot zur\u00fcck nach Ko Samui nehmen, und geniesse eine leckeres Fr\u00fchst\u00fcck am Strand, update meines Reiseberichts und nehme das Boot zum n\u00e4chsten Beach.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der HalfMoonParty habe ich auch am gleichen Strand Hat Ran Bin in Ko Pan Ngan einen Bungalow gehabt, entscheide mich aber dort nur eine Nacht zu bleiben, da der Beach wirklich am Arsch der Welt ist (genauer gesagt im S\u00fcdosten). Ich wollte mir noch mal die Nordwestk\u00fcste anschauen und probiere mir ein Taxi zu organisieren. Gar nicht mal so einfach von der einen Seite auf die andere Seite zu kommen.<\/p>\n<p>Auf Ko Pan Ngan gibt es nur wenige befestigte Strassen und ausserdem ist die Insel \u00e4u\u00dferst h\u00fcgelig. Schon am Strand kommen einem voll viele Taxi- oder Boottaxifahrer entgegen und bieten einem ihre Dienste an. Ich verhandele mit einem Taxidriver und er sagt mir, dass ich f\u00fcr 400Baht auf die andere Seite gebracht werde. Ich erwidere, ich will sein Taxi nicht kaufen und kann schliesslich 150 Baht als Preis rausholen. Erst will er mich 30 Minuten warten lassen, worauf ich heftigst demonstriere und ihm sage, dass ich sonst ein anderes TukTuk nehme. Naja, zumindest sichert er mir zu, mich ohne Wechseln des Autos zum Had Salat Beach zu bringen. Besser gesagt sicherte mir zu, in Thon Salad, derm kleinen Hauptd\u00f6rfchen, muss ich dann doch das TukTuk wechseln und der Fahrer will mich nicht ganz bis zum Strand fahren, sondern eher rauslassen. F\u00fcr 50 Baht w\u00fcrde das nat\u00fcrlich anders aussehen&#8230; Halsabschneider. <\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Fahrt komme ich mit einem britischen P\u00e4rchen ins Gespr\u00e4ch, die echt einen \u00fcblen Motorradunfall hatten. Der Mann ist auf dem Sandboden ins Rutschen gekommen und \u00fcber den Boden geschlittert und hat sich den gesamten K\u00f6rper aufgesch\u00fcrft&#8230; Kein sch\u00f6ner Anblick bei den ganzen Verb\u00e4nden. Wobei man auch sagen muss, dass die \u00c4rzte sehr dilettantisch sein m\u00fcssen. Sogar ich mit meinem kleinen Medicalpack bin besser ausgestattet gewesen. Ich entscheide mich darauf mir kein Motorbike mehr zu leihen, einfach viel zu gef\u00e4hrlich. W\u00e4hrend der Fahrt entscheide ich mich einen Strand vorher auszusteigen, damit entgehe ich der Diskussion, ob der Fahrer mich nun bis zum Ziel f\u00e4hrt oder nicht. <\/p>\n<p>Am Had Yow BEach ist auch richtig geil. Ich nehme mir einen Bungalow direkt am Strand mit Meerblick und H\u00e4ngematte vor der T\u00fcr. Traumhaft. Am Strand relaxe ich ein wenig bis dann der Himmel zuzieht. Auf einer Schaukel, die in den Wipfeln der Palmen festgemacht ist, geniesse ich die Aussicht. Schon l\u00e4nger hatte ich mit dem Gedanken gespielt mal eine Thaimassage am Strand auszuprobieren. F\u00fcr 200 Baht bekommt man eine Stunde lang eine Massage. Echt cool, man liegt am Strand, h\u00f6rt das Rauschen des Meeres und das Rascheln der Palmen im Wind und wird von oben bis unten durchgeknetet. Nach der Massage sind alle K\u00f6rperteile gelockert. Das werde ich wohl nochmal machen.<\/p>\n<p>Den Abend geniesse ich einfach mal wieder alleine. Irgendwie tut das auch mal gut, einfach mal nicht Englisch babbeln und einfach mal relaxen und nachdenken. In einer Strandbar geniesse ich einen herrlichen Pancake, ein leckeres Changbier (6 Prozent) und schau mir den Film Gorillas im Nebel an. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der n\u00e4chste Morgen heisst f\u00fcr mich wieder Aufbruch. Ich will nach Ko Pha-Ngan, die Nachbarinsel. Saya und ich verabschieden uns, es war echt eine super Zeit mir ihr, und ich nehme ein TukTuk zum BigBuddhaPier, wo um 10.30 die F\u00e4hre auf die Insel losgeht. Eigentlich wollte ich ja Postkarten schreiben, aber ich schaffe es gerade meine erste Karte zur Mitte zu schreiben, als ich von der Seite angesprochen werden: Are you German? Mein kleiner Maulwurf, den Mati mir geschenkt hatte und der an meinem Rucksack baumelt, hatte mich verraten. Gina und Manuel, beide aus Deutschland, hatten das nat\u00fcrlich gleich gepeilt. Wie das dann so ist, man verquascht sich. Manuel wollte zusammen mit 2 Briten, 1 Neuseel\u00e4nder und einer Russin f\u00fcr eine Nacht auf der Insel bleiben, da heute Half-Moon ist. Ko Pha-Ngan ist ber\u00fchmt f\u00fcr seine Fullmoonparties, die irgendwann man begonnen wurden und seitdem immer an Vollmond abgehalten werden. 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