{"id":1471,"date":"2003-09-23T12:31:06","date_gmt":"2003-09-23T10:31:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.xgo.de\/blog\/?p=1471"},"modified":"2015-12-06T12:31:35","modified_gmt":"2015-12-06T10:31:35","slug":"islands-and-beaches","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.xgo.de\/blog\/?p=1471","title":{"rendered":"Islands and Beaches"},"content":{"rendered":"<p>Mit dem Nachtzug, dem sogenannten Jungletrain (weil der einspurig sich durch den Dschungel k\u00e4mpft) geht es also Richtung Norden. Vielleicht h\u00e4lt der vollbesetzte Zug 4-5 Mal bevor wir endlich in Kota Krail ankommen. Die Schwedinnen sind nicht aufzutreiben und so entscheiden Saskia und ich uns mit 2 anderen Skandinaviern, 2 D\u00e4nen, die in der Botschaft in Singapur arbeiten, das Taxi zu teilen. Nach einer 90 min\u00fctigen Fahrt kommen wir endlich in der kleinen Hafenstadt Kuala Besut an, die Stadt ist so klein, dass es erst in 18 km wieder einen ATM und in 5 km einen Moneychanger gibt. Da auf den Insel es keine Banken gibt und ich nur sehr wenig Geld \u00fcber habe, ein kleines Problem. <\/p>\n<p>Ich kaufe mir erstmal ein Bootticket f\u00fcr das Speedboot (hin und zur\u00fcck 60 Ringgit) und habe noch 20 Ringgit \u00fcber. Hab zum Gl\u00fcck noch Euros als Reserve. Mit 38 Mph geht es dann \u00fcber das flache Meer, allerdings nicht so wirklich das Vergn\u00fcgen, weil bei der Geschwindigkeit das Wasser steinhart ist und jede Welle das Boot ordentlich durchsch\u00fcttelt. Aber so muss es sein. Mir macht es jedenfalls tierisch Spass mir ein wenig salzige Gischt ins Gesicht tr\u00f6pfeln zu lassen. Nach ca. 30 Minuten kommen wir dann bei den beiden Inseln an. Es gibt die grosse und die kleine Insel. <\/p>\n<p>Traveller oder LonelyPlanet-Leser bevorzugen eher die kleine Insel, da sie sch\u00f6ner und g\u00fcnstiger sein soll. Zwei Jungs, die ich im Headquarter in Jeranthtut getroffen habe, empfohlen mir nicht zum Hauptstrand Longbeach, sondern auf die andere Seite(Mirabeach) zu gehen, da die H\u00fctten dort besser und vergleichsweise g\u00fcnstiger w\u00e4ren. Am Mirabeach h\u00e4lt das Boot an, ein kleines Transferboot kommt von der Seite und bringt uns direkt an den Strand, der der Bacardi-Werbung sehr \u00e4hnelt. Allerdings kostet der 2 min\u00fctige Transfer dann auch 2 Ringgit(50 cent), naja, who cares. Im Hostel Aur Beach, was direkt am Strand liegt, teile ich mir mit Saskia einen Bungalow, da es hier zum Beispiel keine Dorms gibt. Da ich ja nur so wenig Geld in der Tasche habe, entscheide ich mich irgendwo Geld zu wechseln. <\/p>\n<p>Man muss sich die Insel als wirklich klein vorstellen, sie hat zwei gr\u00f6ssere Str\u00e4nde: Long- und Mirabeach, ansonsten ist auf der Insel nur Dschungel. Durch einen kleinen Pfad zwischen den Str\u00e4nden kommt man von der einen zur anderen Seite. Schon ein wenig abenteuerlich ist der Pfad, man sieht viele meterlange Echsen oder Warane, die den Trail nutzen, um an ein wenig Sonne zu kommen. Am Longbeach ist ein wenig mehr los, dort k\u00f6nnte man sogar im Internet surfen, f\u00fcr insgesamt 24 Ringgit pro Stunde, da es nur eine Satellitenverbindung gibt. Dort befinden sich auch einige kleine Restaurants, die Tische und St\u00fchle mitten auf dem Strand haben. Die Preise sind hier alle ein wenig gesalzener, auch verst\u00e4ndlich, wenn man bedenkt, dass alles hierher transportiert werden muss. <\/p>\n<p>Der SatellitenInternetFritze bietet dann die M\u00f6glichkeit des Moneychange an, allerdings zu einem beschissenen Kurs, aber da muss ich nun durch. Zur\u00fcck am Mirabeach, leihe ich mir Schnorchel, Brille und Flossen und mache mich auf die Unterwasserwelt der glassklaren See zu erkunden. Erst vorbei an toten Korallenriffs, sehe ich dann in den Korallenriffs die bunte Vielfalt der Fische. Nach 90 Minuten hab ich dann erst mal genug und entscheide mich ein wenig Schlaf nach zu holen und ratze am fast leeren Strand. Abends gehts dann durch den Dschungel wieder zum Longbeach, weil es da anscheinend besseres Essen gibt. Zusammen mit Saskia esse ich direkt auf dem Strand in der N\u00e4he des Wasser und wir treffen die D\u00e4nen wieder, mit denen ich mich am n\u00e4chsten Tag zum Schnorcheln verabrede. <\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen geht es dann mit Bo und Tascha und unserem Guide los und wir machen uns auf die Unterwasserwelt zu erkunden. Meine Ausr\u00fcstung ist eindeutig besser als gestern und es macht viel mehr Spass. Der Guide hat Toastbrot dabei und wenn man nur ein wenig davon ins Wasser schmeisst, brodelt das Wasser ununterbrochen. Die Fische fighten um jeden Kr\u00fcmmel. Lustiger wird es dann wenn man seine Hand mit Toast ins Wasser h\u00e4lt. Die Fische k\u00f6nnen echt gut zu beissen. Taucht man nun ein wenig und nimmt das Brot mit unter Wasser, kann es passieren, das man kein Wasser mehr sieht, sondern nur die bunte Vielfalt der Fische. Besonders eindrucksvoll sind der v\u00f6llig bunte Parrotfisch, der Clownfish, der Zebrafisch und Nemo (aus dem Kinofilm Finding Nemo).<br \/>\nAn einem Strand schnorcheln und tauchen wir mit 1m langen Schildkr\u00f6ten um die Wette, echt richtig cool. Viel lieber w\u00e4ren mir aber die MiniSharks gewesen, die sich aber nicht haben blicken lassen. Insgesamt stoppen wir bei 5 Stellen und der Guide h\u00e4lt sogar noch mal ein 6. Mal, dann aber hab ich auch genug. Zur\u00fcck an Land setzte ich mich in eine der H\u00e4ngematten, trinke einen Shake und geniesse den Blick. In der Ferne sehe ich wie der Monsum mal wieder aktiv wird und wie eine riesige Regenfront auf die Insel zutreibt. Der ganze Tag war herrlich gewesen und mal wieder kommt pl\u00f6tzlich irgendwo der Regen her. <\/p>\n<p>Schwarze Wolken verdunkeln den Himmel, ein heftiger Wind kommt auf und dann geht auch pl\u00f6tzlich der Regen los, mit Blitz und Donner. Auf dem \u00fcberdachten Balkon des Bungalows sitzend beobachte ich das Geschehen. Das sch\u00f6ne ist, dass das immer nur eine Stunde dauert und dann wieder alles vorbei ist. Ein sch\u00f6ner Sonnenuntergang entsch\u00e4digt dann den Regen. Abends entscheide ich mich dann f\u00fcr das Seafood-BBQ, was die D\u00e4nen gestern schon hatten. Barracuda und Shark mit Baked Potato und Salat f\u00fcr 12 Ringgits(3 Euro). Riesen Portion und echt super lecker. Hach das Leben kann schon gut zu einem sein. <\/p>\n<p>Gerne w\u00e4re ich l\u00e4nger auf diesem Flecken Erde geblieben, aber mich zieht es nach 2 Wochen Reisen endlich nach Thailand. Ich nehme das 8 Uhr Schnellboot und bin gegen neun Uhr auf dem Festland. Dort handele ich mit dem Taxifahrer die Fahrt zur Grenze aus. Die Fahrt mit dem Bus w\u00fcrde 5 Stunden dauern und ich m\u00f6chte die Z\u00fcge rechtzeitig erreichen. F\u00fcr 45 Ringgit (11 Euro) f\u00e4hrt mich der Taxifahrer 90 Minuten zur Grenze. Ich geniesse die Landschaft, staune wie manche Menschen leben k\u00f6nnen und schwatze ein wenig mit dem Taxifahrer, stolzer Vater von 10 Kindern und 2 Frauen. <\/p>\n<p>Beinahe h\u00e4tte ich dann noch den Pr\u00e4sidenten von Malaysia getroffen. Wir fahren durch Pasir Mas, eine Stadt die er heute besuchen will. Die gesamte Strasse ist geschm\u00fcckt von blauen Flaggen mit einer Waage als Symbol, das symbolisiert seine Partei. Wir haben Gl\u00fcck und die Strasse ist noch nicht komplett gesperrt. H\u00e4tte ich ein Boot sp\u00e4ter genommen, h\u00e4tte ich es wohl nicht mehr geschafft. Beinahe h\u00e4tte ich ihn also getroffen. Nach 90 Minuten Fahrt, komme ich dann endlich bei der Grenze an, kaufe noch ein bisl Verpflegung und tausche mein restliches Geld von Ringgit in Baht ein. <\/p>\n<p>Danach passiere ich die Grenze und das erste Mal ist es wirklich unkompliziert. Direkt an der Grenze versorge ich mich noch mit Informationen und Kartenmaterial bevor ich ca. 15 Minuten zum Bahnhof laufe, wo ich mir ein Ticket nach Surat Thani in der zweiten Klasse mit Aircon f\u00fcr 339 Baht (ca. 8 Euro) kaufe.Da ich noch ein wenig Zeit habe, nutze ich diese und gehe seit l\u00e4ngerem mal wieder ins Internet und probiere meinen Reisebeicht auf Vordermann zu bekommen. Man vergisst ja doch wieder soviel&#8230; <\/p>\n<p>Um 11.50 Uhr (\u00fcbrigens Thailand liegt eine Stunde hinter Malysia und 5 Stunden vor Deutschland) setzt sich der Zug in Bewegung. Mein Waggon ist relativ leer und ich stelle meine Entscheidung AirCon zu nehmen in Frage. Es ist schweinekalt, lange Hose und Jacke sind notwendig. Sogar meine FlipFlops tausche ich gegen Socken und Turnschuhe. Irgendwie immer noch ein wenig m\u00fcde, schlafe ich erstmal zwei Stunden und als ich erwache ist der Zug schweinevoll. Unglaublich, alle reden wild durcheinander und obwohl ich Rapid als Zugart gew\u00e4hlt habe, halten wir alle 20-30 Minuten. Draussen fliegt die Landschaft an einem vorbei, man sieht die Wan(Tempel), die teilweise echt sch\u00f6n angelegt sind. <\/p>\n<p>Es beginnt zu regnen und ich denke mir, dass es ne gute Entscheidung war heute zu fahren. Im Zug an sich herrscht ein reges Treiben. Fliegende H\u00e4ndler probieren Lebensmittel an den Mann zu bringen und rufen dabei immer laut in Thai den Namen ihres Produktes. Dabei kann man wirklich alles kaufen, von fertig zubereiteten Speisen \u00fcber frische Erbsen, diverse Nusssorten, Getr\u00e4nke, mir nicht bekannte Gem\u00fcsesorten und Zeitungen. Auf der insgesamt 8 1\/2 &#8211; 9 Stunden dauernden Fahrt verbringe ich die Zeit mit Schlafen, Essen und Lesen. <\/p>\n<p>Nach dem eine Frau mit einem leckeren Reisgericht zum 10. Mal an mit vorbeigelaufen ist und Ihr Stapel an Portionen immer geringer wurde, entscheide ich mich zuzuschlagen und esse ein herrliches vegetarisches Reisgericht mit Gem\u00fcse und Ei f\u00fcr unschlagbare 25 Baht. Ein wenig schwierig ist es, rauszukriegen wann man aussteigen muss. Die Namen der Stationen werden nur in Thai genannt und auch die Schilder an den Bahnh\u00f6fen sind selten zu entziffern. <\/p>\n<p>Endlich h\u00e4lt der Zug dann (mit 30 min Versp\u00e4tung) und ich steige aus und treffe auf dem Bahnsteig Mags, die die gesamte Zeit vor mir gesessen hat. Sie kommt aus Irland und arbeitet auf Ko Samui &#8211; meinem neuen Ziel &#8211; als Englischlehrerin. Mit einem TukTuk, einem Pickup mit Sitzen und Dach lassen wir uns mit anderen Reisenden zum Pier bringen. Dort angenommen kaufen wir uns die Tickets f\u00fcr das Nachboot. Bevor wir abfahren gehe ich mit Mags noch was trinken und wir plauschen intensiv bis zur Abfahrt des Bootes. Normalerweise dauert die Fahrt 2-2.5 Stunden. Unser Boot braucht 6 Stunden, f\u00e4hrt nur in der Nacht und hat auf dem Upperdeck Matratzen und Kissen, so dass man dort bestens schlafen kann. Echt ne coole Sache. Man kommt ausgeschlafen auf der Insel an, braucht kein Hostel und f\u00fcr 150 Baht kann man echt nix sagen. Allerdings sind das Lower- und Upperdeck vielleicht nur 1,70 m hoch, ein wenig eng f\u00fcr mich und meinen Rucksack, aber es geht. <\/p>\n<p>\u00dcberall sind Fans(Ventilatoren) installiert und bei den ge\u00f6ffneten Fenstern ist es herrlich, wie der Wind leicht \u00fcber das Gesicht streichelt. Um Punkt f\u00fcnf legt das Schiff dann am Pier an, Mags weckt mich, ich h\u00e4tte es fast verschlafen. Eigentlich wollte ich zum Bo Phut Beach im Norden, da der laut Zeitschrift Reise und Preise der sch\u00f6nste sein soll, aber Mags \u00fcberredet mich mit nach Cheweng zu kommen, da dort ein wenig mehr los sei und ich ja immer noch zu den anderen Beaches k\u00f6nnte. Nach 3\/4 Stunde Fahrt mit dem TukTuk kommen wir um 6 Uhr dann in Chaweng Beach an und ich verabschiede mich von Mags und gehe Richtung Strand. <\/p>\n<p>Auf dem Weg dorthin treffe ich Saya, die zusammen mit auf dem Nachboot war. Gemeinsam sitzen wir am Strand, geniessen die Morgend\u00e4mmerung und freuen uns \u00fcber einen wundersch\u00f6nen Sonnenaufgang. Nachdem wir uns die gesamte Zeit unterhalten haben, entscheiden wir uns gegen halb acht uns auf die Suche nach einem Zimmer zu machen. Der Beach ist echt wahnsinnig lang und wir schauen uns mehrere Bungalows an, aber ich finde sie alle ein wenig zu teuer. Dank Mags, die mir die Marine Bungalows im Norden empfohlen hatte, finden wir g\u00fcnstige und nette Bungalows. <\/p>\n<p>Ich entscheide mich erstmal ein wenig zu schlafen und treffe sp\u00e4ter Saya wieder, mit der ich wenig durch die Stadt hinter dem Beach laufe. Echt v\u00f6llig \u00fcberlaufen, voll tourim\u00e4ssig hier und eigentlich auch nicht sch\u00f6n, vom Beach mal abgesehen. Nach \u00fcber 2 Wochen Asiafood, hab ich mal Bock auf was Europ\u00e4isches und entscheide mich bei Pizza Hut f\u00fcr ne kleine Pizza. Herrlich&#8230; Mit einem TukTuk fahren wir beide zum einsamen Bo Phut Beach. Man landet erst im urigen Fishermans Village. Am Strand machen wir vorbei an Palmen einen l\u00e4ngeren Spaziergang und erz\u00e4hlen uns super viel. Saya ist 23, geb\u00fcrtige Irakerin und war bei Ausbruch des 1. Golfkrieges gerade mit ihrer Familie in GB und lebt seitdem dort und hat mittlerweile auch einen britischen Pass. <\/p>\n<p>Nach dem Bo Phut, lassen wir uns zum Big Buddha Beach bringen, wo ein riesiger Buddha und ein Tempel von M\u00f6nchen ist. Anst\u00e4ndig gekleidet besuchen wir Buddha und bitten ihn f\u00fcr den morgigen Tag uns ein SuperWetter zu bescheren, da wir beide eine SeaSafari gebucht haben. Wir hoffen mal Buddha ist gut zu uns. Zur\u00fcck am Chaweng Beach, ich hatte eine Taxifahrer solange bequascht bis er uns zu einem megagenialen Preis zur\u00fcck gefahren hat, laufen wir zur\u00fcck zum Hostel als es anf\u00e4ngt wieder stark zu regnen. Wir beginnen zu rennen, es n\u00fctzt aber nichts, wir kommen patschnass zur\u00fcck. Egal, duschen wollte ich ja eh. In der Dusche treffe ich dann eine Ratte. Na Toll. Haustiere hatte ich ja nicht gebucht. Sie hatte sich durch ein Loch in der Holzwand Zugang zum Bungalow verschafft. Ich denke mal, wir waren beide sehr erschrocken. <\/p>\n<p>Mit dem guten Tape aus Zivizeiten und Steinen verschliesse ich alle L\u00f6cher, die ich finden kann und hab dann bis zum Ende des Aufenthaltes Ruhe. Abends gehen Saya und ich direkt am Strand essen und f\u00e4llen eine ausgezeichnete Entscheidung. Seafood BBQ mit einem super netten Kellner, den wir tags\u00fcber schon kennengelernt hatte. Obwohl die HappyHour vorbei ist, lass ich sie mal verl\u00e4ngern (man muss die echt nur fragen) und nach einem Cocktail als Aperitiv entscheiden wir uns jeder f\u00fcr frischen Fisch aus der riesigen Fischtheke (Red Irgendwas und Butterfish). Shark und Barracuda kannte ich ja schon. Salat, all you can eat, und Baked Potatoes und Knoblauch Brot vervollst\u00e4ndigen das geniale Essen. Nach dem Essen g\u00f6nnen wir uns noch in einer kleinen Strandbar einen Absacker bis es dann ab in die Federn geht. Am n\u00e4chsten Morgen heisst es dann fr\u00fch aufstehen. Um acht Uhr werden wir abgeholt und treffen im TukTuk Gary und Therry, beide von der Isle of Man, die gerade nach Neuseeland auswandern und sich vorher noch einen kleinen Urlaub g\u00f6nnen. Beide super lustig. Zuerst geht es auf Boot, wo wir dann insgesamt 19 Leute sind aus S\u00fcdafrika, Schweden, Scottland, England und Holland. Naja, ein Deutscher hielt die Flagge hoch und das war ich, schon komisch.<\/p>\n<p>Ein kleines Fr\u00fchst\u00fcck, Croissants und Tea or Coffee und die Reise in den Marine National Park geht los. Ca. 2 &#8211; 2,5 Stunden dauert die Fahrt, die ich nutze, um mich ein wenig in der Sonne zu rekeln. \u00fcbrigens Buddha hat mich verstanden. Das Wetter ist bombastisch, der beste Tag, den ich hier hatte. Keine Wolke am Himmel. Zu Saya war Buddha nicht so nett, sie hatte gestern im Regen Ihre Kamera verloren, zwar war die nicht so teuer, aber \u00e4rgerlich das der Film weg ist. Der Nationalpark besteht aus zig kleinen Inseln, teilweise mit bizarren Felsformationen.<\/p>\n<p>Der Park besteht aus 40 Inseln, im Nordwesten von Ko Samui und ist 250 km2 gross, wovon allerdings nur 19 km2 Land ist. Die attraktivsten Inseln sind: Ko Wua Talap (Sleeping Cow island), Ko M\u00e4 Ko (Mother island), Ko Prayat (Economical island), Ko Sam Sao (Tripod island), Ko Nai Pud (Mr Pud&#92;&#39;s island), und Ko Wua Teh (Kicking Cow island). Die meisten Inseln(manche bis 400m hoch) sind aus Limestone (Kalkstein) und haben keine H\u00e4user, sondern bestehen nur aus (Regen-)Wald und kleinen Str\u00e4nden. Mit Kanus verlassen wir das Schiff Richtung Strand von einer der Inseln. Dort angekommen verlassen wir die Kanus und kraxeln in die Berge und haben von mehreren Viewpoints eine traumhafte Aussicht auf die kleinen umliegenden Insel. Mitten in der Insel ist ein grosser See, der unterirdisch mit Salzwasser gespeist wird. Generell gibt es voll viele H\u00f6hlen und unterirdische Tunnelsysteme. <\/p>\n<p>Nachdem man im Wasser sich kurz erfrischen konnte, geht es zur\u00fcck zu den Kanus und dann zur\u00fcck zum Boot, wo ein super Lunchbuffet wartet und alle sich hungrig den Bauch voll schlagen, w\u00e4hrend das Boot schon wieder weiterf\u00e4hrt. Nachdem essen legt das Boot wieder an und alle ziehen sich Schwimmwesten an und es geht wieder in die Kanus und wir erkunden die Islands per Kanu. Die Inseln, die wir erkunden haben alle senkrechte Ufer und die Ufer sind unten durch die Brandung ausgeh\u00f6hlt, sodass man immer im Schatten fahren kann. Saya und ich sind die Besten im Paddeln und allen weit voraus und auch immer die ersten die durch enge H\u00f6hleneing\u00e4nge in das H\u00f6hlensystem eindringen. Teilweise kann man nur im Liegen und mit H\u00e4nden an den Felsen sich fortbewegen. <\/p>\n<p>Besonders sch\u00f6n ist es, wenn man nach dem Durchqueren einer H\u00f6hle in einen See inmitten der Insel landet, die eben nur durch die H\u00f6hle zu erreichen ist. Nach dem ausf\u00fchrlichen Erkunden von mehreren H\u00f6hlen und Inseln, verlassen wir die Boote und gehen noch eine Runde schnorcheln, bevor es wieder auf das grosse Boot zur\u00fcckgeht. Dort erwarten uns tropische Fr\u00fcchte und kalte Getr\u00e4nke und es geht zur\u00fcck nach Ko Samui. Dort angekommen haben wir noch das ElefantenTekking gebucht. Die grosse Grauen tragen uns durch einen kleinen Dschungel und mein Elefant l\u00e4sst mich auf seinem Kopf durch die Gegend reiten, w\u00e4hrend seine Ohren gegen meine Beine schlackern. Schon sehr lustig, allerdings macht man das wohl auch nur einmal im Leben. <\/p>\n<p>Nach einem super genialen Tag geht es dann um halb sieben nach Hause. Gerade als wir zum Abendessen gehen wollen, geht mal wieder das Mega-Unwetter runter und den ganzen Abend wird es \u00fcberall blitzen, auch wenn es nicht regnet. Ist schon ein lustiges Wetterschauspiel. Nachdem ich es erfolgreich geschafft habe, meine beiden vollen Speicherkarten auf CD zu brennen gehen wir noch lecker Abendessen und geniessen die Happyhour bis 23 Uhr. Nach einem super coolen Tag falle ich m\u00fcde ins Bett. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit dem Nachtzug, dem sogenannten Jungletrain (weil der einspurig sich durch den Dschungel k\u00e4mpft) geht es also Richtung Norden. Vielleicht h\u00e4lt der vollbesetzte Zug 4-5 Mal bevor wir endlich in Kota Krail ankommen. Die Schwedinnen sind nicht aufzutreiben und so entscheiden Saskia und ich uns mit 2 anderen Skandinaviern, 2 D\u00e4nen, die in der Botschaft in Singapur arbeiten, das Taxi zu teilen. 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