{"id":1178,"date":"2014-11-13T07:30:12","date_gmt":"2014-11-13T05:30:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.xgo.de\/blog\/?p=1178"},"modified":"2015-11-10T12:40:14","modified_gmt":"2015-11-10T10:40:14","slug":"kho-phi-phi","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.xgo.de\/blog\/?p=1178","title":{"rendered":"Kho Phi Phi"},"content":{"rendered":"<p>Nachdem Leonardo di Carprio im Blockbuster The Beach in der Maya Bay turtelte, wurde das berauschend sch\u00f6ne Gew\u00e4sser mit seinen steilen Felsen drum herum zum optischen Exportschlager. Schon vor elf Jahren wollte ich die Insel Koh Phi Phi besuchen, damals machte ich aber einen Bogen um den S\u00fcdwesten, da der Monsun viel Regen brachte. Dann kann 2004 der Tsunami, der den Mittelteil der Insel mit seinen Bambus Bungalows komplett zerst\u00f6rte. Nun wird wieder \u00fcberall gebaut, leider nicht kontrolliert und das f\u00fchrt dazu, dass die wirklich sch\u00f6ne Insel mancherorts verunstaltet wird. Koh Phi Phi war mal die Idylle pur, heute ist es mehr ein Partyinsel, mindestens vier Clubs haben am Strand aufgemacht und mit ohrenbet\u00e4ubender Musik und Licht- und Feuershow wird hier jeden Abend bis in den fr\u00fchen Morgen gefeiert. <\/p>\n<p>\u00dcberall hier im S\u00fcden ist mit wei\u00df-blauen Schildern die Tsunami Evacuation Route ausgeschildert. Sie f\u00fchrt in die Berge im Hinterland und die Fluchtpunkte sind meist auf Anh\u00f6hen oder H\u00fcgeln ab acht Metern H\u00f6he. Der Blick schweift schon ab und an aufs Meer, ob sich da was tut. Es bleibt alles ruhig. Skeptisch bleibt man aber, vor allem dann, wenn aufgrund der Ebbe sich das Wasser sehr weit zur\u00fcckgezogen hat.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.xgo.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/IMG_5399.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.xgo.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/IMG_5399.jpg?w=840\" alt=\"IMG_5399.JPG\" class=\"alignnone size-full\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wir relaxen am Strand, mieten uns Kayaks und erkunden damit die Bucht. Am Monkeybeach treffen wir am sch\u00f6nen unbebauten Strand viele Affen und haben immer einen Blick auf unsere Sachen, da die frechen Jungs gerne mal was mitgehen lassen. Auf der anderen Seite der Bucht finden wir unseren The Beach. Klein aber fein, mit vielen bunten Fischen und nur f\u00fcr uns. Kristallklares smaragdgr\u00fcnes Wasser und wei\u00dfer Korallensand und die Einsamkeit von Trubel lassen uns hier ideal entspannen. Das ist Koh Phi Phi. Der R\u00fcckweg ist dann schon m\u00fchselig, wir paddeln eine Stunde, um zum Hauptstrand zur\u00fcckzukehren.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen stehen wir ganz fr\u00fch auf, wir wollen zur Maya Bay, eines der Topziele seit dem Film The Beach. Wir haben geh\u00f6rt, dass Massen von Menschen die Bucht fluten und daher wollen wir vor allen da sein. Die Folgen des Ruhms sind geradezu unglaublich. Bei unserer Ankunft sind nur sieben Boote vor Ort und es herrscht noch die pure Idylle, schon bald fallen zig Geschwader aus Phuket, Krabi, Phang Nga und Phi Phi Don ein. Longtails, Speedboats und Cruiser, die meisten hoffnungslos \u00fcberladen. Der Strand ist schnell dicht mit Booten besetzt, aber hey etwa ein Viertel ist f\u00fcr Badende dann doch reserviert. Als es uns zu voll wird, fahren wir mit unserem Longboat weiter, schnorcheln an verschiedenen Spots, beobachten die Unterwasserwelt, es ist sehr Fischreich, die Sicht klar und unser Kapit\u00e4n Lee zeigt uns einsame Buchten und Str\u00e4nde. Wir hatten uns bewusst ein eigenes Boot gechartert, um flexibel zu sein und den Massen zu entfliehen. Das hat sich ziemlich gelohnt. Als Kr\u00f6nung genie\u00dfen wir dann abends nach einem einst\u00fcndigen Aufstieg einen sch\u00f6nen Sonnenuntergang vom Aussichtspunkt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.xgo.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/IMG_5405.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.xgo.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/IMG_5405.jpg?w=840\" alt=\"IMG_5405.JPG\" class=\"alignnone size-full\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem Leonardo di Carprio im Blockbuster The Beach in der Maya Bay turtelte, wurde das berauschend sch\u00f6ne Gew\u00e4sser mit seinen steilen Felsen drum herum zum optischen Exportschlager. Schon vor elf Jahren wollte ich die Insel Koh Phi Phi besuchen, damals machte ich aber einen Bogen um den S\u00fcdwesten, da der Monsun viel Regen brachte. Dann kann 2004 der Tsunami, der den Mittelteil der Insel mit seinen Bambus Bungalows komplett zerst\u00f6rte. 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