{"id":1040,"date":"2013-09-05T07:20:05","date_gmt":"2013-09-05T05:20:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.xgo.de\/blog\/?p=1040"},"modified":"2015-11-10T13:37:13","modified_gmt":"2015-11-10T11:37:13","slug":"masai-mara","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.xgo.de\/blog\/?p=1040","title":{"rendered":"Masai Mara"},"content":{"rendered":"<p>Die Nacht war kalt hier oben auf 1.850m in unserem Zeltcamp, welches auf einem Cliff am Rande der Masai Mara liegt. Als um 5:45 Uhr der Wecker klingelt, f\u00e4llt es uns allen schwer das kuschelige warme Bett mit W\u00e4rmflasche zu verlassen, aber wir starten gleich zum GameDrive in den Nationalpark Masai Mara.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Die Masai Mara (auch Maasai Mara) ist ein Teil der Serengeti und schlie\u00dft sich n\u00f6rdlich direkt an den Serengeti-Nationalpark von Tansania an, hat eine Fl\u00e4che von ungef\u00e4hr 1.510 Quadratkilometern und liegt auf einer H\u00f6he von 1500 bis 1650 Meter \u00fcber dem Meeresspiegel. Der Name <em>Masai Mara<\/em> besteht zum einen aus der Bezeichnung des in diesem Gebiet lebenden Volksstammes der Massai und der zweite Namensteil <em>Mara<\/em> bedeutet <em>gefleckt<\/em>, von oben betrachtet erscheinen die vielen, einzeln stehenden B\u00e4ume in der Savanne wie einzelne Punkte.<\/p>\n<p>Unser Fahrer hei\u00dft Francis und f\u00e4hrt uns erstmal zum Gate, wo wir als Ausl\u00e4nder flockige 80$ f\u00fcr 24h Parkzutritt abdr\u00fccken d\u00fcrfen. Viktor hingegen zahlt als Resident nur 1.000 Shilling (~9\u20ac) und Betti als nicht kenianischer Resident 1.200 Schilling, ganz sch\u00f6ner Unterschied. Die Idee ist eigentlich die Kenianer zu motivieren ihre sch\u00f6ne Natur zu genie\u00dfen, macht aber nur keiner, denn andere materielle Dinge stehen erstmal im Vordergrund.<\/p>\n<p>Kaum haben wir den Eingang passiert, biegt Francis auch schon von der Strasse in die Grassavanne ab, die hier auch haupts\u00e4chlich die Vegetation gebildet. Daneben besteht Busch- und Baumsavanne mit Galeriewald entlang des Maraflusses. Er hat zwei m\u00e4nnlich L\u00f6wen gespottet, die sich gerade \u00fcber ein gerissenes Zebra zum Fr\u00fchst\u00fcck hermachen. Als der erste L\u00f6we fertig ist, darf der zweite ran und kurz nachdem die beiden satt sind und sich einen sch\u00f6nen Platz zum Ausruhen suchen, sind die Hy\u00e4nen da, die bereits im Hintergrund lauerten auf das von den L\u00f6wen angerichtete Festmahl. Das ist ja schon mal ein guter Start.<\/p>\n<p>Die Masai Mara ist Kenias tierreichstes Reservat, sowohl in Bezug auf die Anzahl der Arten als auch auf die der Einzeltiere. Obwohl es kein typisches Elefantengebiet ist, gibt es gute Best\u00e4nde derselben. In beiden Parks leben mehr als 1,6 Millionen Pflanzenfresser und Tausende von Raubtieren. H\u00e4ufige Tiere in dieser Region sind Streifengnus mit \u00fcber 1,5 Millionen, Gazellen, Steppenzebras und Afrikanische B\u00fcffel. Insbesondere die Gnus, Zebras, Gazellen sowie Antilopen sind f\u00fcr ihre ausgedehnten Wanderungen bekannt, die sie in Abh\u00e4ngigkeit von der Trocken- und Regenzeit unternehmen. Sie durchwandern im Laufe eines Jahres die komplette Serengeti von S\u00fcden nach Norden in die angrenzende Masai Mara und zur\u00fcck. Gerade ist wieder Migration und der Park voll von Tieren. Teilweise wo das Auge hinreicht, entdecken wir die wilden Tiere. Nach den L\u00f6wen und Hy\u00e4nen sehen wir Gazellen, Gnus, Zebras, Giraffen, Geparde, kleine Warzenschweine, Kudus, Impala, viele afrikanische Elefanten, Flusspferde, Krokodile, Strause, Adler, Geier, nur das Spitzmaulnashorn, welches vom Aussterben bedroht ist und von dem es nur noch sehr wenige gibt und den Leoparden k\u00f6nnen wir nicht entdecken. Schade, dass der Leopard nur von Viktor gesehen wird, bevor er sich im Unterholz verzogen hat. <\/p>\n<p>Als wir gerade am Mara-Fluss die Hippos beobachten, kommt uns am Horizont eine Staubwolke entgegen, eine riesige Herde Gnus macht sich auf dem Weg zum Fluss, um diesen zu \u00fcberqueren. Als die ca. 500 Tiere ankommen, wird erstmal mit den auf der anderen Seite weidenden Tieren mit lauten Brunftgeraeuschen Kontakt aufgenommen. Der Fluss ist an dieser Stelle zwar nicht breit, aber das Ufer sehr steinig und ca. 5-6 Meter hoch. Die Gnus laufen am Ufer entlang, um den besten Weg zu finden, doch keiner der vielen Tiere macht den ersten Versuch und traut sich den Fluss zu \u00fcberqueren, schade. Wir warten ca. 90 Minuten auf dieses Spektakel, aber leider bleiben die Tiere unver\u00e4ndert am Ufer stehen. <\/p>\n<p>Nach 10 Stunden GameDrive kommen wir schliesslich m\u00fcde und ersch\u00f6pft in unserem Camp an und geniessen auf dem Cliff mit Blick auf die Masai Mara den Prosecco von unserer Hochzeit als unseren Sundowner&#8230;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.xgo.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/20130904-120654.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.xgo.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/20130904-120654.jpg?w=840\" alt=\"20130904-120654.jpg\" class=\"alignnone size-full\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.xgo.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/20130904-120703.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.xgo.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/20130904-120703.jpg?w=840\" alt=\"20130904-120703.jpg\" class=\"alignnone size-full\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Nacht war kalt hier oben auf 1.850m in unserem Zeltcamp, welches auf einem Cliff am Rande der Masai Mara liegt. 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