Europa, Griechenland
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Einmal um Sithonia

Heute sind wir Abenteurer und Entdecker, wir wollen die Halbinsel Sithonia erkunden und nehmen die gut ausgebaute Ringstrasse, die rund um das bergige und weitgehend unbesiedelte Innere der Sithonia verläuft.

Beim Bäcker kaufen wir Frühstück und Cappuccini und fahren zum ersten Strand für heute: Trani Ammouda. Ganz allein am Strand genießen wir unser Frühstück und die Wärme der Sonne. Auf der Suche nach eindrucksvollen Ausblicken auf schöne Buchten und das kristallklare, türkis-grün schimmernde Meer folgen wir der kurvenreichen Ringstrasse mit ihren vielen Steigungen, vorbei an steil zum Meer hinabfallenden Felswänden und Pinenwäldern.

Fava Beach

Das nächste Ziel ist Vourvourou, geprägt von Lagunen, kleinen Inselchen und sandigen Landzungen. Wir verlassen die Ringstraße und fahren langsam Richtung Meer und stoppen am Fava Beach. Ein sehr schöner Strand mit flach abfallendem Ufer ins türkise Wasser und wir sind fast allein. Zwar sind wir ohne Sonnenschirm unterwegs, aber unser Strandzelt bietet genügend Schatten für den Mittagsschlaf von Filia2.

Unser Strand – bis mittags noch leer

Der Strand ist nun gut gefüllt und nicht mehr so idyllisch als wir ihn morgens alleine für uns hatten. Wir steigen zurück in unserem Audi, weiter Richtung Süden. Nun auf der Suche nach dem Portokali Beach (Orange Beach), den wohl berühmtesten Strand auf der Sithonia. Gar nicht so einfach den Weg zu finden, zwischen den Nadelwäldern geht ein Sandweg ab, ein kleines Holzschild weist den Weg. Gut dass wir mit dem Q3 und den 20 Zoll Reifen unterwegs sind, da macht die Erkundung richtig Spaß.

Portokali Beach

Ein wunderschöner Strand erwartet uns, nur leider nicht sehr groß. Zwischen Felsen und Sanddünen gibt es hier wieder glasklares türkises Wasser und einen guten Einstieg ins Meer. Wir hatten gehofft die kleine Taverne, über die wir in einem Podcast gehört hatten, wäre noch da, leider ist das nicht der Fall. Wir haben Hunger und daher bleiben wir nur kurz.

Portokali Beach

Von hier – also der Ostküste aus – hat man stets einen guten Blick auf die Mönchsrepublik Athos, die größtenteils nur männlichen Pilgern Zutritt gewährt. Den Berg Athos kann man bei klarer Sicht dennoch wunderbar aus der Ferne bestaunen.

Berg Athos

Je weiter wir in den Süden kommen, umso weniger touristisch wird es. Amore hat uns eine Taverne im Naturhafen von Porto Koufo rausgesucht, die Bucht ist nahezu vollständig von grünen Hügeln eingerahmt. Dadurch schwappt kaum eine Welle herein, das Wasser ist ruhig und man merkt nicht dass man am Meer wäre. Allerdings haben auch große bunte Quallen den Hafen entdeckt und lassen sich im Wasser treiben. An der Hafenpromenade werben drei Tavernen um Kundschaft und es riecht überall wunderbar nach leckerem Essen. Wir kehren ein und lassen es uns schmecken.

Frisch gestärkt und nach einem kurzen Besuch des nahen Spielplatzes bewegen wir uns wieder Richtung Norden. Natürlich nicht ohne einen letzten Stopp: Toroni ist besonders bekannt für seinen goldgelben Sandstrand. Wobei der Sand nicht fein, sondern grobkörniger ist, aber trotzdem rund und nicht kantig.

Blick auf Kassandra

In der Monte Cristo Beach Bar geniessen wir die goldene Stunde, bei einem Sundowner und kleinem Snack springen wir ins warme Wasser (25 Grad), lassen uns von der warmen Sonne trocken, hören der Chillmusik der Beachbar zu und blicken auf den roten Sonnenuntergang über der Halbinsel Kassandra. Im Dunkeln kehren wir dann nach Hause zurück, viel erlebt haben wir heute bei unserem Trip und fallen schnell in einen tiefen Schlaf.

Beach bar

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