Ich bin dann mal weg, Mexiko, Nordamerika
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Playa del Carmen

In México, genauer gesagt in Cancun an der Riviera Maya, sind wir gut angekommen und wurden von Europcar gleich in Empfang genommen. Die Übernahme gestaltete sich dann doch ein wenig länger das gewohnt, erstens war die Wartezeit bei vier Schaltern hoch, zweitens dauert jeder Anmeldeprozess mindestens 20 Min. Es wird hier eben alles genau überprüft und Dokumente gescannt, gedruckt, geprüft und wieder eingescannt.

Irgendwann hatten wir dann unser Auto. Ich hatte die Kategorie ICAR gebucht, was bedeutet Automatik, Klimaanlage, 5 Personen und 3 große Koffer. Heraus kam ein Chevrolet Aveo, so ziemlich das schlimmste Auto was ich in meinen letzten 20 Jahren gefahren bin.

Zwar relativ neu, nur 30.000 runter, aber miese Verarbeitung, viele Lacknasen, die schon bei der Produktion entstanden sind. Ausstattung gleich null, ein Radio ist zwar dabei und hey hat Bluetooth, d.h. wir können das Handy für Spotify verbinden, sonst aber nix. Noch nicht mal Zentralverriegelung hat die Kiste, das stellen wir aber erst 2 Tage später fest. Egal, für den Urlaub reicht es und jedes Upgrade kostet nur.

Ziel heute ist die quirlige Stadt Playa del Carmen an der Riviera Maya – Cancun haben wir gleich mal ausgelassen. Eingebucht haben wir uns im Magic Blue Boutique Hotel, wir hatten keinen Bock auf die vielen großen Hotels außerhalb der Stadt und ich hab stattdessen dieses süße Hotel mit wunderschönen Pool und Garten gebucht gehabt.

Leider hab ich erst nach der Buchung gemerkt, dass Kinder erst ab drei erwünscht sind. Ups! Beim Checkin ist man also von zwei Erwachsenen ausgegangen und war erstaunt, dass unsere Principessa auch dabei war. War aber kein Problem, sie hat mit ihrem Charme gepunktet und das Kinderbett war schon auf dem Zimmer bevor wir da waren (30m Entfernung von der Rezeption). Tiptop.

Wir erkunden zwei Tage Playa del Carmen kaufen das notwendigste ein, relaxen am Strand und Pool und schmeißen uns in den Trubel des Nachtlebens, gleich vor der Haustür. Zentrum des touristischen Lebens ist die parallel zum Strand verlaufende Quinta Avenida, in welcher sich Restaurants, Bars und Souvenirgeschäfte aneinanderreihen. Teilweise nur Schrott, teilweise nette Läden. Ohne Kind könnte man hier sicherlich gut feiern, aber das war einmal.

Schwer bewacht hier, die Drogenkartelle lassen grüßen

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