Ich bin dann mal weg, Nordamerika, USA
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Welcome to Miami

Party in the city where the heat is on.
All night on the beach til the break of dawn
Welcome to Miami
Bouncin‘ in the club where the heat is on
All night on the beach til the break of dawn.
I’m going to Miami, welcome to Miami!

Partying in the city or in the clubs können wir zwar nicht, da unsere Principessa noch ungern nachts alleine ist, dafür aber dürfen wir dank ihres Jetlag die Morgendämmerung und den Sonnenaufgang bewundern. Unser süßes Apartment in der Collins Ave ist nur 3min entfernt vom Strand, da ist das relativ easy machbar.

Als wir in Miami Beach ankommen ist das Wetter noch schön, allerdings schon recht windig. Ein kleiner Tropensturm hat sich angekündigt. Am nächsten Morgen können wir das Frühstück noch draußen genießen, danach fängt es an zu nieseln und stürmen. Wir machen trotzdem einen Spaziergang am Strand und auf dem Boardwalk Richtung Oceandrive. Nordisch by nature. Leider sind unsere Regenjacken ja nicht mitgekommen, da Lufthansa auf dem Direktflug LH460 den Koffer nicht transportierte, die wären jetzt perfekt.

Bis zur Hälfte des Ocean Drives schaffen wir es, dann wird der Regen und Wind zu stark & wir sind schon ordentlich nass außer Principessa in ihrem Buggy (Geschenk von Sophia & Philipp), die mit Regencape versorgt war. Mit dem Beach Trolley, dem gratis Bus, lassen wir uns nach Hause kutschieren und werfen uns in die letzte Garnitur frischer Klamotten. In der nächsten Mall erstehen wir dann das nötigste, damit wir die nächsten Tage was sauberes und trockenes anzuziehen haben.

Abends ist dann der Sturm so stark, dass der zehnsekündige Weg von unserem Parkplatz zum Apartment ausreicht bis auf die Unterhose durchnässt zu werden. Krass, aber hey und das war noch nicht mal ein Hurrikan.

Am nächsten Tag ist es wieder schöner und wird von Tag zu Tag besser – 28 Grad und Sonne. Wir verbringen viel Zeit beim Sonnen, Spielen oder Spazieren am Strand, erkunden den Ocean Drive & die Lincoln Road, machen einen Abstecher nach Downtown & zu den Wynwood Graffitis, joggen am Strand in der Abendsonne und besuchen den Key Biscayne Nationalpark.

Strand zu dritt

An Halloween sind wir zwar unverkleidet, aber wir schmeißen uns trotzdem ins Getümmel. Ich dachte ja dass Halloween mehr gruselige Verkleidungen wie Skelette, Untote, Kürbisse etc hat. Hier wird das anders interpretiert, einfach Karneval. Von Papa Schlumpf über Superman oder halbnackten Römer bis Königin Elisabeth ist alles dabei.

Florida ist ja sehr Hispanic und Spanisch sprachig, manchmal hilft uns auch das beste Englisch nicht. Egal, den kubanischen Einfluss probieren wir heute aus und essen auf der Lincoln Road Kubanisch und beobachten die Mengen, die sich über den Boulevard an Halloween schieben.

Aktuell ist ja Wintertime in Florida, heißt weniger los und man kann viele warme Winterklamotten kaufen. Warum bei diesen Temperaturen erschließt sich uns aber nicht. Amore ist ganz enttäuscht, dass Bikinis kaum angeboten werden. Wie Crazy Winter in Florida ist merken wir im Restaurant, es sind gegen sieben Uhr abends noch 24 Grad und es angenehm warm, da werden direkt um uns 3 Heizpilze angeworfen, die mit Vollpower eine Sommerhitze produzieren. Wir zahlen dann recht zügig und ziehen über den Boulevard weiter, wollen ja nicht gebraten werden.

Principessa freut sich in ihrem Buggy besonders über die vielen verkleideten Menschen und winkt allen herzlich zu. Sie bekommt hier echt überall Sympathien zugeworfen. Als wir zum Beispiel an einer Bushaltestelle warten, sind nicht die Halloween Kostüme spannend, sondern unsere Principessa unterhält gute 20 Personen mit Winken und gemeinsamen Klatschen. Welcome to Miami!

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