Asien, Sri Lanka
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Nuwara Eliya

Durch die laermende City von Kandy kaempfen wir uns am fruehen Morgen und freuen uns als wir die drittgroesste Stadt hinter uns haben. Auf dem Programm steht die Reise ins Hochland, Kilometer fuer Kilometer veraendert sich die Landschaft und bald ersetzen Tee, Kiefern und schliesslich auch Gemueseplantagen die Reisfelder und die Palmen. Es wird auch deutlich kuehler auf dem Weg zur hoechstgelegenen Stadt der Insel Nuwara Eliya (1.800m). Zahlreiche Teeplantagen ueberziehen wie gruene Teppiche die Huegel, wirklich sehr gruen und schoen anzusehen. Die Briten haben hier einst die Teepflanze eingefuehrt und kultiviert als die Kaffeepflanzen durch zahlreiche Insekten nicht mehr produktiv wuchs.

Auf dem Weg nach Nuwara Eliya stoppen wir bei den Ramboda Falls und besichtigen dann die auf 1.500m hochgelegene Labookellie Tea Estate Factory von Mackwoods, welche 1841 gegruendet wurde. Rund um uns nur Teeplantagen, das inspiriert, also geniessen wir erst mal eine Kanne des frischgebruehten Warmgetraenks, natuerlich mit Milch, essen einen Schokokuchen und lassen unsere Augen ueber die gruenen Huegel wandern. Schliesslich wird uns der Herstellungsprozess erklaert und wir besichtigen die Teefabrik.

Wir erreichen die „Stadt des Lichts“ wie man Nuwara Eliya auch uebersetzen kann, eine von den Briten aufgebaute und gepraegte Stadt, einst galt sie als Sanatorium fuer die Kolonialisten, um vor der sri lankischen Hitze und hohen Luftfeuchtigkeit zu fliehen. Dafuer wurden auch gleich die entsprechenden Annehmlichkeiteb wie eine Pferderennbahn, ein Golfplatz inmitten der Stadt oder das Grand Hotek gebaut. Unsere FlipFlops, kurzen Hosen & T-Shirts muessen nun bald Pulli und langer Hose weichen. Sobald man aus der Sonne ist, wirds frisch.

Normallerweise soll das Wetter auch „very british“ sein, wir haben Glueck, die Sonne strahlt. Sobald die aber weg ist, fallen die Temperaturen sehr schnell. Gott sei Dank hat unser grosszuegiges Zimmer im ueber 100 Jahre altes Hotel namens Grosvenor einen eigenen Kamin, den man sich fuer 500 Rupien extra anzuenden lassen kann. Eine Kanne Tee dazu und wir waermen uns am Feuer in Liegesesseln von innen und aussen. Die Flammen flackern und das Feuer knistert und knackt. Welch Kontrast, gestern lief uns noch der Schweiss von der Stirn & heute freuen wir uns ueber jede Waermequelle.

NuwaraEliya.jpg

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  1. mir hats da sehr gute gefallen in Nuwara Eliya, kalt war mir aber irgendwie nie… nur einfach viel viel Regen… bin gespannt auf weitere News aus Ella und Tangalle! LG

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