Asien, Vietnam
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Phú Quốc

Mitten im Golf von Thailand liegt die groesste Insel von Vietnam namens Phú Quốc. In der Reiseliteratur wird die Insel mit dem zweiten Phuket verglichen. Hoffentlich passiert dieser Massentourismus aber nicht und die Urspruenglichkeit der Insel bleibt bestehen. Wir nehmen am fruehen Morgen(7.30Uhr) die Faehre von Rach Gia. Natuerlich werden wir gleich in den VIP Bereich mit runder Ledercouch gebeten. Auf dieser Reise wundert uns ja gar nix mehr. Spaeter stellt sich heraus, dass die VIP Ecke am Bug nicht so ideal ist, der Wellengang ist heute immens und von den ca. 10 Passagieren hier, kotzt die Haelfte – auch in unserem kleinen Reiseteam.

Bei Abfahrt hatten wir noch keine Sonne, aber sobald wir die Insel betreten, kaempft sie sich durch die Wolkendecke, Amores Augen glaenzen wieder und noch viel mehr als sie das Schild mit ihrem Namen vom Pickup sieht. Halbe Stunde Fahrt ueber die Insel, teilweise gibt es schon betonierte Strassen, die meiste Strecke ist aber roter Lehm. Teilweise aber sehr ruckelig. Wir erreichen schliesslich das Resort Mango Bay und vor uns liegen drei relaxende Tage, wo einem jeder Wunsch von den Lippen abgelesen wird.

Begruessungscocktail am Wasser, natuerlich mit einem frischen Mangosnack, wir tauchen die Zehen in den Sand und schauen aufs Wasser. Die Sonne vertreibt immer mehr Wolken und wir lehnen uns entspannt zurueck. So hatten wir uns das vorgestellt. Unseren Bungalow tauschen wir gleich mal aus, der war zwar niegelnagelneu, aber ohne Seaview. Wir bekommen von Mr. Doi dann einen schicken zweistoeckigen Bungalow aus Holz, wo man zu allen Seiten die Tueren aufmachen kann, sehr luftig, aber voll schoen. Davor haben wir eine grosse Terrasse mit zwei Liegen und zwei Sesseln mit Blick aufs Meer. Geht man nach hinten raus, erwartet einen ein Badezimmer unter freiem Himmel, aber zu den Seiten eingemaeuert. Cool! Ueber die Treppe gelangt man in den ersten Stock, wo ein grosses Kingsize-Bett mit Moskitonetz fuer die Nacht auf uns wartet. Fast unter freiem Himmel.

Die drei Tage hier vergehen wie im Fluge,  super Fruehstueck mit tollem Bananashake, tolles Personal und man hat die Liegen oder Haengematten in den beiden Buchten fast ganz fuer sich. Kein Wunder, die Kueste vom Resort ist ueber einen Kilometer lang.  Tagsueber Sonne pur  und nachmittags dann eine SPA Session mit Massage & Co (wir werden verwoehnt).  Abends lecker essen am Wasser und bei einem Cocktail auf Meer schauen. Was will man mehr?

Einen Teil unserer Waesche geben wir in die Waescherei und wundern uns, warum die Haelfte total verfaerbt zurueckkommt. Hat da jemand mit Bleichmittel gewaschen? Wir werden grosszuegig entschaedigt und entschliessen uns im Hauptdorf Dương Đông einzukaufen. Das wird auch unser einziger Ausflug, die Strassen sind so schlecht, dass man ewig braucht und Mopeds wollen wir hier bei Strassen und Verkehr keine mieten, das waere fatal.

Auf dem kleinen Nachtmarkt von Dương Đông treffen wir dann durch unsere oestereichischen Freunde Magda und Paul wieder. Grosse Freude! Wir geniessen zusammen ein herrliches Seafood-BBQ mit Thunfischfilet, Tiger Prawns in Tamarindsauce, Red Snapper, Yellow Fish, etc.

Wirklich schweren Herzens verlassen wir die Insel wieder, aber man sieht sich ja immer zweimal.

2 Kommentare

  1. nee oder??? ich frier mir hier den Allerwertesten ab, es stürmt und regnet, es ist ungemütlich und eklig und ihr schlürft Mangoshakes? Scheiße… irgendwas läuft schief in meinem Leben!!!

  2. Montedoro sagt

    Ciao Amore, ciao xxggggoooo!
    Euer Reisebericht ist mit Abstand die beste Literatur für dunkle, kalte und stürmische aber gemütliche Herbsttage vor dem Kamin. Gerne weiter so!
    Grüße aus dem stürmischen Norddeutschland!

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