Neuseeland, Ozeanien
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Abel Tasman Nationalpark

Unsere Zeit ist leider beschränkt und da wir auch nicht das Equipment für die komplette Wanderung des berühmten Abel Taxman Coastal Tracks dabei haben, entschieden wir uns eine Tagestour zu buchen, um zumindest etwas in den Genuss der beeindruckenden Landschaft zu kommen, von der wir auf unserer Reise schon so viel positives gehört hatte. Die liebe Mariet vom iSite in Kaikoura hatte uns übrigens noch mal per E-Mail auf dieses Highlight hingewiesen und auch eine Tour für uns erarbeitet und reserviert.

   

 Von Nelson werden wir mit dem Bus in den Nationalpark gebracht,dort aus geht es auf den Katamaran, der uns erstmal an der Küste bis zum Ende fährt und dann im Herzen des Nationalparks absetzt – zur Bark Bay – vorbei an traumhaften Sandstränden, Felsenküste mit Bewaldung, mit etwas Glück lassen sich auch Seehunde beobachten. Ein erster Eindruck, was einen auf der kommenden Wanderung so alles erwarten wird.

Von der Anlegestelle des Bootes geht es durch unberührte Wälder, vorbei an einem plätschernden Wasserfall und klaren Flüssen, die so klar sind, dass jeder Stein erkennbar ist. Es ist dunkel, da die hohen Bäume das Sonnenlicht zurückhalten, im nächsten Moment strahlend hell mit Blick auf das Meer, in dem jeder Ton von dunkelgrün bis hin zu türkis vertreten ist – Karibikfeeling mitten in Neuseeland.

   
 Nach insgesamt drei einhalb Stunden und c.a. 12 Kilometern, wir haben nur eine kurze Pause gemacht, erreichen wir etwas erschöpft,aber überglücklich das Ende des Tracks. Am Strand von Anchorage können wir noch ein wenig in der Sonne liegen, bevor uns das Boot abholt und wieder zum Ausgangspunkt des Nationalparks bringt.

Heute Abend sind wir nach der luxuriösen Unterkunft gestern, im einfachen Tasman Bay Backpacker einquartiert. Der Unterschied ist natürlich da, erinnert mich an die alten Zeiten. Wir machen noch einen kurzen Abstecher in die City, heute startet das Jazz Festival von Nelson und im The Vic Brewbar lauschen wir den jazzigen Klängen bei einem Ginger
Beer und einem hopfigen Hop Rocker Bier. Die Müdigkeit steckt in unseren Beinen und daher wird heute früher das Licht gelöscht.

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