Asien, Thailand
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Ao Nang (Krabi)

Von Chiang Mai fliegen wir frühmorgens um 6.25 Uhr mit AirAsia nach Krabi, da wir vorhaben nun den Süden zu besuchen und die restlichen Tage an der andamanischen See zu verbringen. Temperaturen sind sogar ungefähr gleich, uns kam der Norden schwüler und wärmer vor, wahrscheinlich liegt es am Wind.

Wir erreichen gerade unsere neue Unterkunft, das süße Ao Bang Tropical Ressort, ein kleiner Paradiesgarten mit kleinem Pool und süssen Bungalows, als es stark zu regnen beginnt. Zeit genug, um die fehlenden Stunden der letzten Nacht nachzuholen und ausgeschlafen zum Lunch zu sein.

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Das Ressort war die richtige Entscheidung, hier ist es sehr ruhig im Vergleich dazu, was an der Hauptstraße abgeht. Wir könnten hier in Ao Bang auch auf Mallorca sein, ein Geschäft neben dem nächsten, laute Bars mit nerviger Musik, Pauschaltouristen ohne Ende in diesem heissen Ressorts. Die Lage von Ao Nang mit den hohen Kreidefelsen und dem Strand ist einzigartig, aber das Paradies ist leider überlaufen, während der kommenden Hochsaison schiebt sich die Menge sicherlich an der Promenade lang. Aber es ist ja auch kein Wunder, viele internationale Airlines fliegen viele Städte in Thailand direkt an und die Infrastruktur ist hervorragend. Die Straßen sind super ausgebaut und alles ist super organisiert. In manchen Strassen hängen sogar Überwachungskameras.

Der Süden lässt sich das natürlich auch alles gerne bezahlen, frischer Fisch, Fruchtshakes oder Kokosnüsse sind doppelt so teuer wie im Norden. Ein Chang-Bier (0,6 Liter) kostet gerne 3-3,50€! Selbst die Himmelslaternen, die in Chiang Mai noch 35 Baht kosteten, sollen hier 200 Baht kosten. Verrückt.

Wir relaxen am Strand, lesen, schwimmen im warmen Meer, erleben einen wunderschönen Sonnenuntergang, wuseln abends auf der Promenade lang und planen die weiteren Eckpunkte unserer Reise.

Am nächsten Tag nehmen wir das Longboat nach Coda Island, lassen uns dort absetzten und fühlen uns ein wenig wie Robinson Crusoe, gestrandet auf einer kleinen Insel ohne Infrastruktur. Gut, geht man ein wenig am Strand entlang, liegen um die Ecke noch andere Touris in der Sonne, also nicht ganz so allein, aber wenigstens nicht die Massen und gut fürs Gemüt. Wir verbringen dort den Tag, am weissen Sandstrand und smaragdgrünen Meer. Erkenntnis, Thailand ist mir schon zu überlaufen, der Charme, den ich kennengelernt habe, ist nur noch ansatzweise vorhanden. Wer sicher, picobello ohne Abenteuer, aber mit Qualität Urlaub machen will, ist hier eigentlich richtig.

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