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Jetblue Airways

Von Fort Lauderdale fliegen wir mit JetBlue nach Cancun. Für uns gab es 3 Varianten nach Mexiko zu gelangen, nachdem unsere Idee mit einem Kreuzfahrtschiff durch die Karibik zu schippern und auf der letzten Etappe auszusteigen sich leider nicht realisieren ließ. Der Billigfluganbieter Spirit Airlines hat mich schon mit seinen Preisen bei der Buchung genervt, wenn man ständig noch für Gepäck, Steuern etc. was zahlen soll und dann nicht klar ist, ob ein Kinderwagen gratis ist oder nicht, dann lieber nicht buchen. American Airlines flog von Miami, was weiter weg gewesen wäre und die Airline hat mich auf meinem letzten Flug vor vielen Jahren nicht wirklich überzeugt. Wäre aber preislich ok gewesen. Blieb noch JetBlue. Faire Preise, einfache Buchung und volle Transparenz. Die fünftgrösste Fluggesellschaft der USA ist für seinen höheren Servicestandard im Vergleich zu anderen Billigfluggesellschaften bekannt. So hatten wir echt gut Platz dank großzügigen Sitzabstand und es gab ein In-flight Entertainment-System, das Bildschirme mit Fernsehempfang an jedem Sitz bereitstellte. Gebucht hatten wir zwei Gepäckstücke, konnten aber problemlos drei Stück einchecken, der Kindersitz war gratis und …

West Palm Beach

Eine Woche bauen wir unser Lager in West Palm Beach auf. Chris hat uns freundlicherweise sein Ferienhaus zur Verfügung gestellt und wir freuen uns sehr 7 Tage am Stück hier sein zu dürfen. Das Haus hat alles was man sich wünscht, viele Schlafzimmer, großen Kühlschrank und Grill und einen großen Pool mit Palmengarten. Nachbarn sieht man nicht, dank der vielen Palmen. Wir freuen uns über Frühstück in der Morgensonne, Principessa liebt es neuerdings ihr Frühstück eben selber zu sich zu nehmen, sie wird immer größer. Leider ist das Frühstück immer recht früh, unser gewähltes Schlafzimmer mit Babybett hat Jalousien, die nicht 100% schließen und da sind wir die meiste Zeit um 6:20 Uhr wach, könnten natürlich das Zimmer wechseln, aber wir sind zu bequem, egal. Wir gehen einfach früher ins  Bett und genießen den Tag, wenn es noch nicht so warm ist. Die Woche vergeht im Fluge, wir erkunden die Gegend, besuchen den Strand von Lake Worth und den Public Beach von West Palm Beach, wo das Parken unverschämte 5$ pro Stunde wohlgemerkt kostet. Man merkt …

Fort Lauderdale

Fort Lauderdale, auch bekannt als das Venedig Amerikas, besuchen wir gleich zweimal, einmal Abends auf dem Rückweg vom Sawgrass Mills Outlet und einmal Sonntag Nachmittag. Leider regnet es beim ersten Mal stark und wir fahren nur durch die Straßen, der Eindruck ist sehr positiv und daher kehren wir nochmal zurück. Auch beim zweiten Mal ist das Wetter nicht schön, schon auf dem Interstate überrascht uns heftiger Regen und Sturm, der Regen beruhigt sich aber, der Sturm bleibt. Egal, es ist warm, aber windig und wir machen einen ausgedehnten Spaziergang auf dem Beach Boulevard und kehren später zum Essen ein. Später erkunden wir noch soweit möglich die Kanäle, in Summe 500 Kilometer lang sind die schiffbaren Wasserwege und fast vor jedem Haus liegen riesen große Jachten vor Anker. Können sich erstaunlich viele gut leisten.

Cape Canareval – Kennedy Space Center

Ein kleiner Traum wird wahr, auf unserem Roundtrip durch Florida machen wir einen Stopp in Cape Canareval, dem ehemaligen Weltraumbahnhof der NASA. Von hier aus starteten von Dezember 1968 bis Juli 2011 alle bemannten Raumflüge der USA – zuerst die Apollo-Missionen und von 1981 bis 2011 die Space Shuttles, die dort auch teilweise wieder landeten. Gestern sind wir noch an den ganzen Freizeitparks wie Disney World, Animal Kingdom, Harry Potter World, Seaworld und Legoland vorbei gefahren, heute kommt das richtig spannende. Nun gut, zugegeben, wäre unsere Principessa zehn Jahre älter, hätten wir dort gestoppt, aber nun ist eben PapaTag und wir sind in Cape Canareval. Wir sind pünktlich zur Öffnung des Parks vor Ort und starten unsere Tour. Neben zwei ImaxKinos, dem Rocketgarden mit der Saturn V und der Hall of Fame, einigen Ausstellungshsllen, ist das Original Spaceship Atlantis ausgestellt. Eines der 6 jemals gebauten Spaceshipa. Krasse Größe und kaum vorstellbar, dass damit Crews ins All geflogen sind. Mit dem Bus geht es durch das Sperrgebiet. Aus dem Gelände ragen zwei große Startrampen und mehrere …

Saint Petersburg & Treasure Bay

Nach einem schönen Spaziergang in der Morgensonne, unsere Pricipessa nutzt das für einen erweiterten Snooze auf dem Rücken von Papa, genießen wir ein leckeres Frühstück direkt am Strand. Die Zehen buddeln im Sand, die Zähne mahlen das Omelette und die Sonne brutzelt im Gesicht. Heute wieder ganz gemütlich, das Auto wird gepackt und wir besuchen die Insel Sanibel, legen ein kurzes Shopping im Outlet ein und bewegen uns dann Richtung Saint Petersburg. Heute fahren wir über die Sunshine Skyway Bridge, die die Tampa Bay überspannt. Mit einer Länge von exakt 5,5 Meilen gehört sie zu den längsten Brücken mit einer Schrägseil-Mittelöffnung. Am nördlichen Fishermen Pier machen wir Pause und genießen gemeinsam den Sonnenuntergang. Begleitet von Delfinen, die durch die Abendsonne springen. Amore hatte sie entdeckt und ich dachte erst sie verarscht mich. Im Publix-Supermarkt holen wir uns noch ein schnelles Abendessen, die warmen Suppen sind echt nicht schlecht, unsere Principessa liebt die Auto-Einkaufswagen und wir freuen uns immer wieder was neues kulinarisches zu entdecken. Preislich aber eher Schlemmermarktniveau, wie in Deutschland ist Aldi hier Preisführer, …

Naples & Fort Myers (Beach)

Nach dem Besuch der Everglades haben wir nach Sonnenuntergang noch ein Stück Strecke gemacht und den Interstate 75 Richtung Westen befahren. Unsere Pricipessa schlummerte friedlich im Kindersitz und wir haben spontan ein Hotel in Naples gebucht. Die Unterkunft war gar nicht so einfach zu finden, Google Maps meinte sie liegt rechts, aber das Ramada war nicht zu erkennen. Nach erneuter Runde haben wir einfach mal nachgefragt und siehe da, Volltreffer. Irma hatte Beleuchtung und Schilder abgerissen, Aussenfassade defekt, Zimmer war aber intakt. Schon krass, irgendwie erlebt man so eine Heftigkeit eines Hurrikans erst dann richtig, wenn man vor Ort ist. Hier sind auch die weißen Leiterwagen reichlich zu sehen, die in diesen Tagen zu Hunderten in Florida unterwegs sind, um die kaputten Oberleitungen zu flicken und umgeknickte Masten zu ersetzen. Am nächsten Morgen starten wir mit einem reichhaltigen Frühstück und machen einen Spaziergang am Naples Beach. Der Naples Pier war leider noch gesperrt. Nach Principessas Lunch am Strand, brechen wir Richtung Fort Myers auf und besichtigen die einstige Winterresidenz von Henry Ford und Thomas Alva …

Everglades

Nach schönen Tagen in Key West starten wir bei Kilometer 0 wir auf dem Highway No 1 und sind schnell aus der heilen Welt zurück in der Wirklichkeit. Ein Bulldozer macht sich an dem riesigen Schutthaufen zu schaffen. Autoteile, Boote und jede Menge Kühlschränke – alles liegt meterhoch aufgetürmt entlang der Straße, die eigentlich zu den Traumrouten dieser Welt gehört. Besonders die spektakuläre Inselkette der Keys, wo Irma, vollgetankt mit dem badewannenwarmen Wasser des Golfes von Mexiko, mit Stärke vier und voller Wucht aufgetroffen war, ist nach dem Sturm noch längst nicht wieder zu alter Stärke zurückgekehrt. Nach den Keys geht es Richtung Westküste und vorher machen wir einen Abstecher zu den Everglades, die vom Lake Okeechobee im Norden bis an die äußerste Südspitze der Florida-Halbinsel reichen. Sie werden auch Grasfluss genannt. Dieser Fluss ist auf den ersten Blick nicht als solcher zu erkennen, da er nur selten als offene Wasserfläche zutage tritt. Vielmehr ist diese bis zu 60 km breite Wasserader oft nur einige Zentimeter tief, so dass fast die gesamte Fläche von Gras …

Key West

Nach der langen Anfahrt über die Keys und die vielen Verwüstungen am Straßenrand, haben wir schon schlimmes befürchtet, aber in Key West scheint die heile Welt zuhause zu sein. Alles picobello und nur ein Haus, welches von einer Palme geteilt wurde, sehen wir. Die nächsten zwei Tage wird diese süße Stadt Key West mit Spitznamen The Conch Republic & Southernmost City in the Continental United States uns beherbergen. Chris hatte uns ein nettes kleines Hotel, eher eine alte Villa mit mehreren Zimmer empfohlen und wir werden herzlich empfangen und das Kinderbett wird schnell bereit gestellt. Wir machen uns schnell frisch und starten zu einem Spaziergang Richtung Mallory Square und Hafen, um den Sonnenuntergang anzuschauen. Es geht vorbei an alten Holzvillen und viel grüner Vegetation und bunten Blüten. Sehr schönes Südstaaten-Flair. Gerade rechtzeitig treffen wir ein und schauen der Sonne beim Untergehen zu, leider nicht so spektakulär wie erhofft, da ein paar Wolken aufgezogen sind. Uns zieht es weiter durch die Gassen und im Smoking Tuna kehren wir ein. Livemusik und tolle Atmosphäre. Unsere Principessa wieder …

Overseas Highway

Auf dem Highway No 1 verlassen wir Miami Richtung Keys. Wir sind gespannt was uns erwartet. Vor 8 Wochen wütete hier der schlimmste Hurrikan aller Zeiten namens Irma. Zwischenzeitlich waren Straßen und Brücken unpassierbar. Da wir uns gerne Key West anschauen möchten, wagen wir die Fahrt auf dem Highway 1. Vom State Pennekamp State Park bis zum Ende in Key West sind es 102 Meilen, da wir aus Miami West gestartet sind beträgt nochmehr und die Nettofahrzeit liegt bei ca 4h, wir machen aber häufig Stopps um die Aussicht zu genießen. Auf den ersten Meilen ist von Zerstörung nicht viel zu sehen, aber Meile um Meile sehen wir die Auswirkungen, entwurzelte Bäume und viel viel Sperrmüll auf den Straßen, alte Sofas, Kühlschränke und Müll, den man hier zur Abholung zusammengetragen hat. Kaputte Boote, Autos und zerstörte Campingmobile säumen den Weg. Wäre nicht Key West das Ziel und dies nicht der einzigste Weg, wir würden es sicher umfahren. Von Key Largo, geht es über Marathon, die 7 Miles Bridge, den Bahia Honda State Park und vielen …

Welcome to Miami

Party in the city where the heat is on. All night on the beach til the break of dawn Welcome to Miami Bouncin‘ in the club where the heat is on All night on the beach til the break of dawn. I’m going to Miami, welcome to Miami! Partying in the city or in the clubs können wir zwar nicht, da unsere Principessa noch ungern nachts alleine ist, dafür aber dürfen wir dank ihres Jetlag die Morgendämmerung und den Sonnenaufgang bewundern. Unser süßes Apartment in der Collins Ave ist nur 3min entfernt vom Strand, da ist das relativ easy machbar. Als wir in Miami Beach ankommen ist das Wetter noch schön, allerdings schon recht windig. Ein kleiner Tropensturm hat sich angekündigt. Am nächsten Morgen können wir das Frühstück noch draußen genießen, danach fängt es an zu nieseln und stürmen. Wir machen trotzdem einen Spaziergang am Strand und auf dem Boardwalk Richtung Oceandrive. Nordisch by nature. Leider sind unsere Regenjacken ja nicht mitgekommen, da Lufthansa auf dem Direktflug LH460 den Koffer nicht transportierte, die wären jetzt …